• Die Reparatur der Ruhrtalbrücke zwischen Essen und Mülheim kommt schneller voran als geplant und liegt zwei Wochen vor dem Zeitplan.
  • In den kommenden Wochen bleibt der Verkehr auf der A52 in beiden Richtungen häufig einspurig, betroffen sind vor allem Seitenstreifen, Lastspur und Überholspuren.
  • Langfristig soll die A52-Brücke durch einen Neubau ersetzt werden; Reparaturen laufen seit Anfang Februar, nachdem die Brücke wegen eines Schadens vorübergehend gesperrt werden musste.

Die Reparatur der A52-Brücke über das Ruhrtal zwischen Essen und Mülheim schreitet voran. „Wir liegen zwei Wochen vor dem Zeitplan“, wird Mark Schnell, Projektleiter bei der zuständigen Autobahn GmbH, in einer Pressemitteilung zitiert. „Die Arbeiten an der Fahrbahnübergangskonstruktion am Widerlager Düsseldorf werden bereits Anfang nächster Woche beendet sein, sodass die Baustelle folglich auf die andere Seite umziehen kann.“

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Bedeutet konkret: In der dann folgenden fünften von acht Bauphasen verläuft der Verkehr in Fahrtrichtung Essen ab dieser Woche bis etwa zum 5. April einspurig: Seitenstreifen und Lastspur sind gesperrt. In Bauphase sechs (ab dem 6. April) wird die Überholspur in Fahrtrichtung Essen gesperrt, es bleibt bei einer Einspurigkeit.

A52-Reparatur: Überholspuren werden gesperrt, Verkehr einspurig

In Bauphase sieben (voraussichtlich bis 26. April) werden in beiden Fahrtrichtungen die Überholspuren gesperrt, demnach verläuft der Verkehr beidseitig nur einspurig. „Dabei muss die Schutzeinrichtung im Mittelstreifen geöffnet werden“, heißt es von der Autobahn GmbH. Es schließt Bauphase 7.1 an, bei der die Überholspur in Fahrtrichtung Düsseldorf gesperrt wird und der Verkehr dort einspurig verläuft (wohl ab dem 27. April).

In der letzten Bauphase in den ersten beiden Mai-Wochen werden schließlich der Seitenstreifen und die Lastspur in Fahrtrichtung Düsseldorf gesperrt, weswegen es bei einer Einspurigkeit bleibt. Die zulässige Geschwindigkeit beträgt weiterhin 80 Kilometer pro Stunde.

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Zur Erinnerung: Am 27. Januar war die Ruhrtalbrücke in Fahrtrichtung Essen mit sofortiger Wirkung gesperrt worden, weil bei einer Kontrolle aufgefallen war, dass die Übergangskonstruktion defekt war. Die Sperrung der mit 1860 Metern längsten Stahlbrücke Deutschlands wurde am 4. Februar aufgehoben, da die Autobahn GmbH sogenannte Overfly-Elemente aufgebaut hatte, mit denen auch eine defekte Übergangskonstruktion bei geringer Geschwindigkeit überquert werden kann. Gleichzeitig begannen die Reparaturen. Langfristig soll die Brücke abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden – diese Pläne gab es aber schon lange vor der aktuellen Sperrung.