„Wir kommen gerade zur Spielgruppe im Gemeindegarten“, erzählt Nathalie Bosch und steigt ab von ihrem Lastenrad. Angesprochen auf dieses hierzulande doch noch etwas auffällige Gefährt, erzählt die Mutter der zwei Kleinen, die noch drin sitzen: „Es passen insgesamt vier Kinder in dieses große Modell. Die zwei hier vorne sind Valeon, der ist zwei, und Aron, sein großer Bruder, der ist dreieinhalb Jahre alt. Und gegenüber auf den Sitzbänken ist noch Platz für zwei Kinder.“

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Die Frage liegt nahe, ob noch weitere geplant sind? „Nein“, lacht die zweifache Mutter, „wir sind fertig. Aber so viel Platz zu haben, ist ganz praktisch. Manchmal sind auch die beiden Laufräder der Kinder noch mit drin.“

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Fahren mit dem Lastenrad: „Muss die Kurven anders kalkulieren“

Ist das Rad eigentlich schwer in Gang zu kriegen? Nathalie Bosch findet: „Es ist ganz leicht zu treten, das ist ja ein E-Bike. Es hat nur einen größeren Wenderadius, ich muss die Kurven ein bisschen anders kalkulieren. Aber da gewöhnt man sich ganz schnell dran.“

Und wie finden die beiden Jungs das Rad? Die 33-Jährige: „Total toll! Das hatten wir so nicht erwartet. Beim Probefahren war nur Aron dabei; und er wollte da gar nicht mehr runter. Wenn es morgens Zeit für die Kita ist, dann frage ich die beiden, manchmal auch für meine eigene Motivation: Wollt ihr mit dem Auto oder mit dem Rad hinfahren? Dann schreien die immer: Fahrrad, Fahrrad, Fahrrad! Auto will bei uns keiner mehr fahren.“

Außer im Regen? Nathalie Bosch lacht: „Genau, manchmal hätte ich dann doch ganz gerne das Auto. Die Kinder sind ja unter dem Verdeck gut geschützt, aber ich muss mir dann halt mein langes Regencape drüberziehen.“