Sie ist Styrums Hauptstraße. Gemeint ist die drei Kilometer lange Oberhausener Straße. Sie wird täglich von bis zu 21.000 Kraftfahrzeugen und der Straßenbahnlinie 112 passiert. Ihr Name ist seit 125 Jahren Programm. Denn sie verbindet Mülheim und Oberhausen.

Wenn man auf der Oberhausener Straße, kurz hinter der Willy-Brandt-Schule, die Stadtgrenze passiert, wird die Oberhausener zur Mülheimer Straße und Mülheim-Styrum zu Oberhausen-Styrum. Die Styrumer Teilung ist das Ergebnis einer Gebietsreform aus dem Jahr 1904. Damals wurde die 25 Jahre lang bestehende Landbürgermeisterei Styrum zwischen den aufstrebenden Großstädten Mülheim und Oberhausen aufgeteilt. Der damals strukturschwache Norden kam zu Oberhausen und der strukturstarke Süden nach Mülheim.

Wegmarken der Oberhausener Straße: Thyssenbrücke, Marienkirche, Sültenfuß, Willy-Brandt-Schule

Wenn man auf der Oberhausener Straße unterwegs ist, sieht man drei Landmarken. Man entdeckt die Marienkirche mit ihrem Marienplatz, auf dem noch ein alter Bunker steht.