- Der Umbau der Kaiserstraße zur Verbesserung der Radverbindung zwischen Mülheim-Raadt und Innenstadt beginnt am 16. Mai.
- Der Einbau von rotem Asphalt auf Radfahrstreifen soll für mehr Sicherheit und Übersichtlichkeit im Radverkehr sorgen.
- Kritiker befürchten Staus. Die Stadtverwaltung ist sich aber sicher: Die Leistungsfähigkeit der Straße für den motorisierten Verkehr und die Straßenbahn bleibe erhalten.
Dem Autoverkehr wird Platz genommen, Radfahrern mehr Raum gegeben: Der Umbau der Kaiserstraße steht unmittelbar bevor. Mit ihm will die Stadt die Radverbindung zwischen Raadt und der Innenstadt komplettieren.

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In der ersten Bauphase wird laut Mitteilung der Stadtverwaltung ab Freitag, 16. Mai, der Radweg auf der östlichen Seite der Kaiserstraße zwischen „An den Sportstätten“ und der Grünfläche vor dem Einmündungsbereich zur Paul-Essers-Straße mit rotem Pflaster erneuert. Die Arbeiten dieses Bauabschnitts sollen etwa zwei Wochen dauern.
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Im Bereich zwischen Werdener Weg und Kaiserplatz werde abschnittsweise in die neuen, in der Regel 2,5 Meter breiten Radfahrstreifen eine Deckschicht aus rotem Asphalt eingebaut, wie es bisher vor allem in den Niederlanden Standard ist. Das soll für mehr Sicherheit und Übersichtlichkeit im Straßenbild sorgen. Weiterhin wird der Einmündungsbereich Althofstraße umgestaltet, die Ampelanlage dort erneuert sowie Teilbereiche des Gehwegs angepasst. Wo Fußgängerüberwege umgebaut werden, werden diese barrierefrei sein, so die Stadt.

Für die Arbeiten der ersten Bauphase wird zunächst eine Fahrspur in Richtung Innenstadt eingezogen, eine Umleitung ist zu diesem Zeitpunkt nicht erforderlich. Die Verwaltung bittet darum, die aufgestellten Halteverbote zu beachten. Die Rettungswege werden während der Baumaßnahme aufrechterhalten. Auch der Straßenbahnverkehr werde von den Arbeiten aktuell nicht betroffen.
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Über die noch folgenden Bauphasen will die Stadt jeweils kurzfristig vor dem Baubeginn informieren. Das Bauprojekt soll Ende August abgeschlossen sein. Während Kritiker auf der neuen Kaiserstraße Staus für den motorisierten Verkehr befürchten, ist sich die Stadtverwaltung sicher: „Die Leistungsfähigkeit der Kaiserstraße bleibt für den motorisierten Verkehr durch den Erhalt von jeweils zwei Richtungsfahrstreifen vor allen wichtigen Straßenknoten erhalten.“ Zudem werde die Straßenbahn eine Vorrangschaltung erhalten.





























































































