„Mit Maschinenpistole auf Streife – Die RAF-Zeit in Mülheim an der Ruhr“: Das ist der Titel eines Vortrags am Donnerstag, 15. Mai, ab 18 Uhr im Vortragssaal des Hauses der Stadtgeschichte an der Von-Graefe-Straße 37.

Täglich (außer Samstag)
Mülheim-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!
Nachrichten, Service, Reportagen: Jeden Tag wissen, was in unserer Stadt los ist.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Der Vortrag ist Teil der „Reihe zur Mülheimer Geschichte“ von Stadtarchiv und Geschichtsverein. Referent an diesem Abend ist Frank Kawelovski, der auch als freier Autor dieser Redaktion tätig ist und als Polizist die RAF-Zeit miterlebt hat. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die RAF im Ruhrgebiet und Mülheim - mehr zum Thema
Mülheim in der Zeit der Roten Armee Fraktion
Die Aktivitäten der Rote Armee Fraktion beeinträchtigten das Sicherheitsgefühl der deutschen Gesellschaft in den 1970er- bis 1990er-Jahren beträchtlich und stellten die Sicherheitsbehörden vor bis dahin nicht gekannte Herausforderungen. Die Mitglieder der Terrororganisation überzogen das Land mit politischen Morden an herausragenden Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, mit Anschlägen auf symbolträchtige Bauwerke, aber auch mit Raubüberfällen, die zur Geldbeschaffung der Terroristen dienten.

Mülheim stand zwar nicht im Zentrum des terroristischen Interesses, blieb aber von den Auswirkungen der veränderten Sicherheitslage auch nicht verschont. Der Vortrag will einen Überblick über die Gesamtlage der RAF-Zeit, aber auch über seine Mülheimer Bezüge geben.




