Die Intensivstation des St. Vinzenz Hospitals wurde von der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste (DGF) als „Angehörigenfreundliche Intensivstation“ zertifiziert. Für die Auszeichnung seien bestimmte Kriterien für einen angehörigenfreundlichen Umgang vor Ort geprüft worden, heißt es in einer Pressemitteilung des Krankenhauses. Dazu gehören etwa Besuchsmöglichkeiten, die Kommunikation mit Angehörigen und vorhandene Aufenthaltsbereiche. Auch müssen verschiedene Nachweise erbracht werden. Das Zertifikat sei für zwei Jahre gültig.

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Das St. Vinzenz Hospital verfolge den Ansatz, dass Angehörige möglichst nah bei den Familienmitgliedern sein können und gut begleitet werden. Für einen großen Zeitraum des Tages können Familienglieder und auch enge Bezugspersonen Patienten besuchen. Auch individuelle Absprachen mit dem Team seien möglich. Für viele schwer erkrankte Menschen sei es wichtig, vertraute Menschen in ihrer Nähe zu wissen, wird die pflegerische Stationsleitung Daniela Ullrich zitiert. „Gleichzeitig erleben wir jeden Tag, wie belastend eine intensivmedizinische Behandlung auch für die Familie sein kann. Deshalb beziehen wir Angehörige bewusst mit ein und nehmen uns Zeit für ihre Fragen und Sorgen“, so Ulrich.
Kinder sind ebenfalls auf der Intensivstation willkommen
Auch Kinder seien als Angehörige auf der Intensivstation willkommen und würden altersgerecht begleitet. Diese würden dadurch die Möglichkeit bekommen, Situationen besser zu verstehen und einzuordnen.
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„Ein Aufenthalt auf der Intensivstation ist für alle Beteiligten eine besondere Situation. Umso wichtiger ist uns, dass sich Angehörige bei uns willkommen und gut informiert fühlen“, so Melissa Zobel, Chefärztin der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin. Für die Chefärztin sei die Zertifizierung eine Bestätigung der Arbeit des gesamten Teams.



