Viele Menschen kennen das unangenehme Brennen hinter dem Brustbein nach dem Essen. Doch wenn Sodbrennen regelmäßig auftritt, kann mehr dahinterstecken: die sogenannte gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD). Diese weitverbreitete Erkrankung wird häufig unterschätzt, kann jedoch die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen und langfristig zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen. Das teilt das Krankenhaus St. Josef mit.

Täglich (außer Samstag)
Moers-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!
Nachrichten, Service, Reportagen: Jeden Tag wissen, was in unserer Stadt los ist.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Zu dem Thema gibt es eine Informationsveranstaltung am Mittwoch, 29. April, 17 Uhr, im Bistro „Auszeit“ im Moerser Krankenhaus. Die Veranstaltung richtet sich an Patientinnen und Patienten sowie alle Interessierten. Thematisiert werden unter anderem typische Symptome, bewährte und moderne Therapien sowie praktische Tipps für den Alltag. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, persönliche Fragen direkt mit den Expertinnen und Experten zu besprechen.
Weitere aktuelle Nachrichten aus Moers, Kamp-Lintfort und Neukirchen-Vluyn:
- Händler verzweifeln an Dauerbaustelle in Moers: „Kurz davor, pleite zu gehen“
- Jubiläum: Felgenhof-Chef verrät Erfolgsrezept – „Gut zu kochen, reicht nicht“
- Finanzkrise in Neukirchen-Vluyn: „Steuererhöhungen lassen sich nicht vermeiden“
- Besonderer Klub für Frauen in Moers: „Unsere Älteste ist schon seit 1962 dabei“
- Und hier bekommen Sie alle News im Überblick.
Als Referenten stehen Cetin Sen (Chefarzt Gastroenterologie und Viszeralmedizin) sowie Dr. med. Marc Alexander Renter (Chefarzt Allgemein- und Viszeralchirurgie) zur Verfügung.
Unbehandelt könne die Erkrankung zu Entzündungen der Speiseröhre und langfristig sogar zu schwerwiegenden Schleimhautveränderungen führen. Das St. Josef Krankenhaus Moers gehöre mit über 200 durchgeführten Untersuchungen pro Jahr – darunter Ösophagus-Manometrien und pH-Metrien – zu den sehr erfahrenen Zentren in der Region. Nun werde die Diagnostik durch eine neue, KI-gestützte Messeinheit ergänzt, heißt es weiter in der Mitteilung.
Diese Technologie ermögliche eine besonders genaue Auswertung der Messergebnisse. Künstliche Intelligenz erkenne Muster und Auffälligkeiten noch schneller und unterstütze die Ärztinnen und Ärzte bei der optimalen Therapieplanung.
Keine Nachrichten mehr aus Moers verpassen:
- Mit unserem Moers-Newsletter kommen die wichtigsten Artikel des Tages jeden Abend direkt ins Mail-Postfach. Hier geht’s zur kostenlosen Anmeldung!
- Folgt der Moerser Redaktion jetzt auch bei WhatsApp und Instagram!
In vielen Fällen lasse sich Reflux bereits durch eine Anpassung der Ernährung und des Lebensstils sowie durch medikamentöse Therapie gut behandeln. Reicht dies nicht aus oder möchten Betroffene langfristige Medikamenteneinnahmen vermeiden, könne eine operative Therapie sinnvoll sein.



