Die Bezirksvertretung Wanne hat im vergangenen Jahr grünes Licht gegeben, nun sind die umfangreichen Arbeiten für die Entschlammung und ökologische Aufwertung des Teichs im Wanner Stadtgarten geplant.
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Bei dem Teich handelt es sich um eins der ältesten künstlichen Gewässer in der Stadt. Gemeinsam mit dem sogenannten Kaisergarten wurde er 1900 eröffnet. Der Kaisergarten ist seitdem eine grüne Oase in der Wanner Innenstadt.
Der Teich ist allerdings seit einiger Zeit keine Zierde mehr. Eins der Probleme war die zunehmende Verschlammung. Deshalb beschloss die Bezirksvertretung Wanne im vergangenen Jahr eine Aufhübschung. Die gestaltet sich aufwendig.

Der Schlamm wird abgesaugt, wobei Schlamm und Wasse in speziellen Containern voneinander getrennt werden, sodass die Materialien, die aus dem Teich geholt werden, direkt abgefahren und entsorgt werden können. Bei diesem Verfahren muss auch nicht das gesamte Wasser aus dem Teich geholt werden.
Wie es an der Teichanlage konkret weitergeht, skizzierte David Hucklenbroich, Fachbereichsleiter Stadtgrün, am Mittwoch (17. Juni) bei einem Ortstermin: „Nach der Entschlammung starten ab Mitte Juli die Landschaftsbaumaßnahmen. Dabei wird ein Teil des Ufers entsiegelt und eine neue Uferbepflanzung hergestellt.“ In diesem Zuge erneuert und modernisiert die Stadt Herne auch den Aufenthaltsbereich am südlichen Teichrand, was den Bau eines neuen Steges beinhaltet. Die Fertigstellung ist bis Ende September geplant. Die Mitte April 2026 entnommenen Fische werden nicht wiedereingesetzt. Sie wurden artgerecht in andere Seen und Teiche umgesetzt.
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Hernes Oberbürgermeister Frank Dudda warf beim Besuch einen Blick in die Zukunft. „Im kommenden Jahr startet die Internationale Gartenausstellung im Ruhrgebiet und auch Herne wird Teil des Programms sein.“ Dabei werde auch der Stadtgarten Wanne eine Rolle spielen.

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Die Entschlammung und die ökologische Aufwertung werden mit Mitteln aus dem Förderprogramm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ umgesetzt. Der Eigenanteil der Stadt Herne beträgt zehn Prozent. Die Gesamtkosten betragen laut Stadt voraussichtlich 743.000 Euro. Die Bauzeit soll etwa sechs Monate betragen.




