Auf Herner Stadtgebiet ist eine weitere Etappe beim komplizierten Neubau des Herner Kreuzes absolviert worden: Am Wochenende 2. und 3. Mai wurde die letzte der vier alten Brücken abgerissen. Nun werden die Beschränkungen aufgehoben. Dazu ist aber auch eine Sperrung nötig.

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Die Vollsperrung für den Brückenabriss sei am Sonntagmorgen um 5 Uhr, wie angekündigt, aufgehoben worden, teilte Autobahn Westfalen mit. Zunächst hieß es: Da die Arbeiten jedoch noch nicht vollständig abgeschlossen seien, bleibe die rechte Fahrspur im Bereich des Bauwerks in Fahrtrichtung Münster voraussichtlich bis Mitte nächster Woche gesperrt. Nun gibt es ein Update: Die Arbeiten werden bereits am Montagabend (4. Mai) abgeschlossen, so der Autobahnbetreiber. Allerdings sei dafür eine weitere kurze Vollsperrung der A43 in Fahrtrichtung Münster notwendig: in der Zeit von 21 Uhr bis voraussichtlich Mitternacht. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sollten in dieser Zeit über die A40, die A45 und die A2 ausweichen.

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Für den Neubau der Brücken im Kreuz Herne nutze die Autobahn Westfalen eine innovative Schnellbauweise, bei der große Teile des Bauwerks bereits vor dem Transport zur Baustelle vorgefertigt werden. So sei die erste Brücke im Kreuz im Zeitraum Mai bis August 2025 abgerissen, neu gebaut und wieder unter Verkehr genommen worden. Nach Abschluss der Brückenneubauten stünden im Kreuz noch Arbeiten an den Verbindungsfahrbahnen an.

Der Neubau des Kreuzes Herne ist eines der wichtigsten Projekte im Rahmen des sechsstreifigen Ausbaus der A43 zwischen Marl und Witten. Viele verschiedene Rahmenfaktoren – von Bahnstrecken über städtische Straßen bis hin zu Stromleitungen – machen den Um- und Ausbau zu einem Projekt, das mehr als ein Jahrzehnt in Anspruch nimmt. Wann die Arbeiten auf Herner Gebiet beendet sein werden, steht noch nicht fest.