Das von Frank Hörner und Gabriele Kloke geleitete Herner Kinder- und Jugendtheater Kohlenpott ist erneut im Rennen um den wichtigsten deutschen Theaterpreis „Der Faust“: Für seine Rolle als Winston Smith in der in den Flottmann-Hallen aufgeführten Produktion „1984“ ist Gareth Charles nominiert worden.

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Der 28-Jährige, der bereits in mehreren Kohlenpott-Stücken wie unter anderem „Pinocchio“ und „Alice im Wunderland“ in Herne zu sehen war, konkurriert in der Rubrik „Darsteller:in Theater für junges Publikum“ mit zwei Schauspielerinnen: Homa Faghiri („Die jüngste Tochter“, Theater an der Parkaue Berlin) und Sofiia Stasiv („MOBB“, Theater der Jungen Welt Leipzig).
Die Bekanntgabe des Siegers/der Siegerin in dieser sowie in fünf weiteren Kategorien findet am 15. November bei einer Gala im Theaterhaus Stuttgart statt. Die renommierte Auszeichnung wird jährlich vom Deutschen Bühnenverband vergeben.
Ensemble-Mitglieder des Theater Kohlenpott hatten zuletzt fast schon so etwas wie ein Abonnement auf Nominierungen beim deutschen Theaterpreis. 2022 war Regisseur Frank Hörner für die Kohlenpott-Produktion „Trial & Error“ nominiert. Gleich zweimal hintereinander auf der Shortlist - 2023 und 2024 - stand Schauspielerin Svea Kirschmeier mit den Stücken „Petra Pan“ (Comedia Köln) und „Shame“ (Junges Ensemble Stuttgart). Bei „Petra Pan“ führte Frank Hörner Regie.

Zum Sieg reichte es für Hörner und Kirschmeier am Ende nicht. Den „Faust“ gewonnen hat dagegen die Herner Schauspielerin Lina Beckmann: Sie wurde 2022 für ihre Darstellung in „Richard the Kid & the King“ (Schauspielhaus Hamburg) ausgezeichnet.
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„1984“ feierte am 28. März 2025 in den Flottmann-Hallen Premiere. Frank Hörner führt nicht nur Regie, sondern zeichnet mit Henner Kallmeyer auch für die Textfassung des frei nach Orwells Roman entstandenen Stücks verantwortlich. Nach der Sommerpause ist die Produktion erneut in Herne zu sehen, und zwar am 7., 8. und 9. Oktober (ab 14 Jahre). Weitere Informationen: theater-kohlenpott.de.




