25 Jahre nach der Seligsprechung von Nikolaus Groß feiert der gleichnamige Verein den Hattinger Widerstandskämpfer mit mehreren Veranstaltungen. Nachdem er bereits Arbeitsminister Laumann, Bischof Overbeck und den ehemaligen Bischof Genn begrüßen durfte, geht es jetzt in den Endspurt des Gedenkjahres mit Schwerpunkt auf der journalistischen Tätigkeit Groß‘. Der Gast zum Thema: Krisen- und Konfliktjournalist der Funke Mediengruppe Jan Jessen.
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Es sind herausfordernde Zeiten – nicht zuletzt für den kritischen Journalismus. Welchen Wert haben die Wahrheit und der Anspruch auf Objektivität noch angesichts von Fake News, künstlicher Intelligenz und direkter Kommunikation über soziale Medien? Nach Antworten auf diese Frage sucht der Nikolaus Groß Niederwenigern e.V. am Donnerstag (29.10.) gemeinsam mit Jan Jessen.
Jessen berichtet über seine journalistische Tätigkeit in Krisengebieten, besonders in der Ukraine, in Afghanistan, im Iran und im Kongo. Dann stellt er sich den Fragen der Moderatoren und des Publikums. Beginn ist um 19 Uhr im Mauritiusdom am Domplatz in Niederwenigern. Dabei geht es auch um Parallelen zu Nikolaus Groß. Der war unter anderem als Hauptschriftleiter und Chefredakteur der Westdeutschen Arbeiterzeitung und bezog in seinen Artikeln kritisch Stellung zum Nationalsozialismus.
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Krippenausstellung im Museum
Den Jahresabschluss bildet eine Ausstellung gemeinsam mit dem Deutschen Krippenbauverband im Nikolaus-Groß-Museum. Nach dem Abendgottesdienst am 12.12. wird die Krippenausstellung gegen 18.30 Uhr eröffnet. Groß war selbst leidenschaftlicher Krippenbauer. Zu sehen sein wird die Schau am 13., 20. und 27. Dezember und am 3. Januar, je von 10 bis 14 Uhr. Außerdem am 19., 28., 29. und 30. Dezember und 2. Januar je von 14 bis 18 Uhr.








