In Hattingen werden die Mülltonnen gechipt – das ist schon bekannt. Aber jetzt beginnen die Vorbereitungen und die Stadt erklärt ihr Vorgehen.
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Gemeinsam mit dem Unternehmen MOBA wird ein digitales Identifikationssystem für die Abfallbehälter eingeführt. Betroffen sind alle Bio- und Restmülltonnen. „Ziel ist es, die Verwaltung der Tonnen zu vereinfachen und beispielsweise Neuanmeldungen oder den Austausch defekter Behälter künftig reibungsloser abzuwickeln“, so die Stadtverwaltung.
Erster Schritt ist ein Anschreiben
Die ersten Schritte starten in dieser Woche: Alle Grundstückseigentümer erhalten ein Anschreiben mit den wichtigsten Informationen zur Umrüstung. Dem Schreiben liegen Papieraufkleber mit Behälternummer, Abfallart und Adresse bei. Diese müssen auf dem Deckel der jeweiligen Tonne angebracht werden.
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Die Ausstattung der Bio- und Restmülltonnen mit den Chips beginnt ab dem 2. November in Niederwenigern. Wann die Tonnen im jeweiligen Bereich an der Reihe sind, erfahren die Eigentümer im Anschreiben. Die Umrüstung soll bis Mitte Dezember abgeschlossen sein, so die Stadt.
Damit die Umrüstung reibungslos funktioniert, müssen die betroffenen Tonnen zum angekündigten Zeitpunkt gut sichtbar und zugänglich bereitstehen. Das gilt auch, wenn die Eigentümer verreist sind. „In diesem Fall können sie beispielsweise Nachbarn bitten, die Behälter bereitzustellen“, heißt es in der offiziellen Mitteilung.
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Transponder unterhalb der Kammleiste
Nach der Montage des Transponders unterhalb der Kammleiste wird an der linken Seite des Behälters zusätzlich ein Etikett mit Barcode angebracht. Damit ist die Ausstattung abgeschlossen und die Tonne kann wieder an ihren üblichen Platz zurückgestellt werden. Während der gesamten Umrüstung können die Abfallbehälter wie gewohnt genutzt werden.

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Das Identifikationssystem dient ausschließlich der Verwaltung der Abfallbehälter. Weder werden die Tonnen gewogen noch wird ihr Inhalt erfasst. Die Ausstattung ist für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos. Eine Ablehnung der Chippung ist nicht möglich.
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Wichtig: Sollte bis zum 1. Januar kein Chip an einer Tonne angebracht sein, kann es aufgrund der fehlenden Identifizierung zu Verzögerungen bei der Leerung kommen. Wer bisher keine Tonne angemeldet oder eine falsche Behältergröße angegeben hat, kann dies nachholen. Ansprechpartner ist der Fachbereich Stadtbetriebe unter der Mailadresse fb70@hattingen.de
Für Fragen zur Umrüstung steht außerdem eine Hotline unter 02324 204-3800 zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es online unter www.hattingen.de/tonnenchip




