Wenn Industriekultur in neuem Licht erstrahlt und die Nacht zum Tag wird, dann ist wieder Extraschicht. Seit Jahren setzt die auch in Hattingen auf besondere Spielorte. So auch wieder am Samstag, 27. Juni, im Feuerwehrmuseum und im LWL-Museum Henrichshütte. Es geht um Licht und Klang, Wasser, Musik und Performance - zwei Orte, zwei Konzepte.
„Feuerwehrk“: Licht und Schatten der Roten Riesen
Wenn Blaulicht über historische Löschfahrzeuge wandert, verändert sich die Raumwirkung im Feuerwehrmuseum „Feuerwehrk“ an der Henrichsallee spürbar. Zwischen den „Roten Riesen“ entfaltet sich ein Programm, das Musik, Theater und Inszenierung miteinander verbindet.
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Im „Klangraum“ treffen Jazz, Funk, Soul und Blues auf Industriekulisse. Die Bands Big Blast Company sowie Dean and The Blue Bros sorgen für den musikalischen Rahmen des Abends. Mit der „Express-Führung“ werden kompakte Einblicke in Ausstellung und Geschichte des Museums geboten. Beim „Schleichweg“ lässt sich die Ausstellung auf eigene Weise zwischen den historischen Fahrzeugen erkunden.

Die interaktive Programmaktion „Kreidezeit“ eröffnet Raum für eigene Botschaften: Mit Kreide geschriebene Gedanken und Statements werden sichtbar zwischen den Fahrzeugen und Teil der Inszenierung. Zur „Geisterstunde“ wird das Museum erneut transformiert. Gezielte Lichtinstallationen und eine veränderte Atmosphäre setzen die historischen Fahrzeuge geheimnisvoll in Szene. Ein entspannter Rundgang ermöglicht neue Perspektiven, bewusst ohne Gruseleffekte oder Schreckmomente.
LWL-Museum Henrichshütte: WasserFest - Wo Wasser Geschichte schreibt
Auf dem Gelände der Henrichshütte Hattingen rückt zur Extraschicht das Element Wasser in den Mittelpunkt. Unter dem Titel „WasserFest“ wird ein zentraler Bestandteil der Industriegeschichte neu interpretiert. Wasser kühlte einst den Hochofen, trieb Maschinen an und prägte die Infrastruktur, nun wird es selbst zur Bühne.

Beleuchtete Fontänen steigen vor der imposanten Kulisse des Hochofens empor, Tropfen spiegeln Licht und Musik. Zwischen Schaugießerei und Industriegerüst verbinden Walk-Acts die Stationen des Abends und setzen lebendige Akzente im Raum.
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Musikalisch prägen Silly Souls of Music mit Rock und Pop das Gelände, während Singer-Songwriter Jordi Repkes ruhigere Töne beisteuert. Das Improtheater „Die Ruhrgebieter“ greift das Thema Industriekultur spontan und mit einem Augenzwinkern auf. Im Wassercafé „Schönes Wasser“ wird das Element zusätzlich atmosphärisch inszeniert.

Spielort-Hopping mit dem Shuttlebus
Das Mobilitätskonzept der Extraschicht eröffnet den Gästen die Möglichkeit, mühelos zwischen den verschiedenen Standorten und Städten zu wechseln. Das Mobilitätsangebot beinhaltet über 150 kostenlose Shuttlebusse, die am Veranstaltungstag im 15 - 30 Minuten Takt von 18 bis 2 Uhr am Folgetag verfügbar sind sowie freie Fahrt im ÖPNV im Tarifraum des VRR und des Teilbereichs Münsterland – Ruhr-Lippe (2. Klasse) ganztägig am Veranstaltungstag und bis 7 Uhr am Folgetag.
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Ticketpreise und Ermäßigungen
Die Tickets kosten im Vorverkauf 22 Euro, ermäßigt 17 Euro. Inhaber der Ruhr-Topcard (an ausgewählten Vorverkaufsstellen/Online) sowie der Ruhrkultur-Card (nur im Online-Shop) zahlen bis zum 26. Juni nur 11 Euro. An der Abendkasse am 27. Juni kostet das Ticket 25 Euro, ein Spielort-Ticket für einen Standort ist für 15 Euro erhältlich. Weitere Infos und Tickets unter: www.extraschicht.de/tickets
Navigation mit Extraschicht‑App 2026
Nach ihrem Start im vergangenen Jahr steht die Extraschicht‑App 2026 erneut als digitaler Begleiter zur Verfügung. In Kooperation mit „rausgegangen“ bündelt sie das gesamte Programm aller Spielorte.
Eine interaktive Karte zeigt Standorte, Busverbindungen und – mit einem Ampelsystem – die aktuelle Auslastung der Spielorte. Nutzer können Favoriten speichern, eine persönliche Route planen und so ihren Abend individuell gestalten.







