Wie wahrscheinlich ist es, dass die Polizei einen Autofahrer erwischt, der gefährlich durch die Straßen schlingert? „Rufen Sie an“, appelliert die Polizei im Ennepe-Ruhr-Kreis und berichtet von einem volltrunkenen Autofahrer, der am Donnerstagabend (8.1.) nur durch einen aufmerksamen Zeugen aus dem Verkehr gezogen werden konnte.

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Bei der Polizei geht am Donnerstagabend ein Anruf ein, in dem ein Zeuge von einem Auto berichtet, das in Schlangenlinien unterwegs ist. Das Fahrzeug fährt auf der Bredenscheider Straße in Fahrtrichtung Hattingen und touchiert beinahe eine Leitplanke. Im Bereich des Bahnhofs in Hattingen konnte der VW dann auch gegen 18.50 Uhr durch die Polizei angehalten werden.
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Im Rahmen der Kontrolle erhärtet sich schnell der Verdacht, dass der Sprockhöveler unter Alkoholeinfluss stehen könnte. Ein durchgeführter Test ergibt einen Wert von über 2,4 Promille. Es wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt.
Verdächtige Beobachtungen melden
Die Polizei des EN-Kreises macht an diesem Fall nochmal sehr deutlich, wie wichtig es ist verdächtige Feststellungen der Polizei zu melden. „Egal wo Ihnen eine Situation komisch bzw. verdächtig vorkommt, informieren Sie umgehend über den Notruf 110 die Polizei“, betont sie. Tatsächlich solle man auch keine Hemmungen haben, die 110 zu rufen. Der Notruf ist auch in diesem Fall der schnellste und richtige Weg, erklärt Polizeisprecherin Jennifer Boeke.
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Mit der Beschreibung des Fahrzeugs, bestenfalls mit Kennzeichen, und dem Standort und der Fahrtrichtung kann die Polizei den Fahrer suchen. „Manchmal folgen die Zeugen sogar dem Fahrzeug“, erklärt Boeke. Das ist aber natürlich keinesfalls Voraussetzung. Ein Hinweis reicht schon.







