9.52 Uhr: Unter dem Einsatzstichwort „Gasaustritt im Freien“ wurde die Feuerwehr Gladbeck am Dienstagmorgen zur Beisenstraße alarmiert. Knapp zweieinhalb Stunden waren die Einsatzkräfte vor Ort, nachdem ein Bagger bei Tiefbauarbeiten auf einem Firmengelände eine Gasleitung getroffen hatte.
Gasleitung beschädigt: Bauarbeiter reagieren schnell und verhindern Gefahr
„Der Baggerfahrer hat selbst gemerkt, dass er die Leitung beschädigt hat und hat sofort die Kreisleitstelle informiert“, berichtet Feuerwehr-Sprecher Maik Koschewitz auf Nachfrage der Redaktion. 14 Einsatzkräfte der Gladbecker Hauptwache und fünf Fahrzeuge seien daraufhin zur Beisenstraße ausgerückt, präventiv sei die Straße in beiden Richtungen gesperrt worden. Weil der Baggerfahrer einen Gasgeruch wahrgenommen hatte, konnten gesundheitliche Beeinträchtigungen im Umfeld des Geländes zunächst nicht ausgeschlossen werden.
Zum Glück, sagt Koschewitz, hätten die Bauarbeiter die Leckage in der Leitung bis zum Eintreffen der Gladbecker Wehr und der Fachfirmen unter anderem bereits mit Erdreich abgedeckt, sodass nicht viel Gas nach außen dringen konnte. Das hätten auch die Messergebnisse vor Ort bestätigt.
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Erdgas-Leitung in der Beisenstraße ist nun abgeschiebert
Laut der Gladbecker Feuerwehr hat es sich an der beschädigten Stelle um eine Erdgas-Leitung gehandelt. Die zuständigen Netzbetreiber hätten die Leitung nun abgeschiebert, also den Durchfluss des Gases gestoppt, bis die Leckage wieder behoben ist. Gegen 12.30 Uhr konnte die Feuerwehr Gladbeck ihren Einsatz beenden.



