Das Feuer im Gemeindehaus der evangelischen Kirche in Gladbeck an der Vehrenbergstraße wütete vor einem Monat folgenschwer. Es entstand ein Sachschaden von schätzungsweise um die 600.000 Euro. Die Polizei hat auch die Brandursache ermittelt – und sucht nach Zeugen, die weitergehende Hinweise geben können.

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Dass es sich bei dem Feuer im Gemeindehaus der Petruskirche an der Vehrenbergstraße um Brandstiftung handelt, ist nach der polizeilichen Ermittlungsarbeit Fakt. Wer auch immer dafür verantwortlich ist, hat am 12. Mai frühmorgens einen Großeinsatz ausgelöst. Mit 50 Feuerwehr-Kräften waren Mitglieder der Hauptwache, der Löscheinheit Nord und der Einheit Süd der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz.

Im Gladbecker Gemeindehaus entstand hoher Sachschaden

Lagerraum und Bereiche des Kinder- und Jugendtreffs im evangelischen Gemeindehaus brannten lichterloh. Was die Schadensumme in die Höhe treibt: Hier war eine wertvolle Technik-Ausrüstung abgestellt.

Hätten wir die Brandschutztüren nicht gehabt, hätte das Feuer vermutlich auch auf die Küche übergegriffen

Elke Taschke, Küsterin

Aber verletzt wurde bei dem Brand gottlob niemand. Eine Ausweitung der Flammen auf weitere Räume konnte unterbunden werden. Küsterin Elke Taschke erklärte: „Hätten wir die Brandschutztüren nicht gehabt, hätte das Feuer vermutlich auch auf die Küche übergegriffen.“

Die Polizei ermittelte unmittelbar nach dem Geschehen im Umfeld des Brandortes, ging von Haustür zu Haustür, um Informationen zu sammeln. Annette Achenbach, Sprecherin im Polizeipräsidium Recklinghausen, sagt auf Nachfrage dieser Zeitung über den aktuellen Kenntnisstand: „Wir haben bis jetzt keinen konkreten Tatverdächtigen. Neue Erkenntnisse liegen uns nicht vor.“ Die Polizeisprecherin bekräftigt: „Es war vorsätzliche Brandstiftung, das steht fest. Wer dahintersteckt, wissen wir noch nicht.“

Appell an mögliche Zeugen: Bitte melden!

Die Ermittlungen der Polizei laufen auf Hochtouren weiter. Dabei kommt potenziellen Zeugen eine große Bedeutung zu.

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Wer etwas Verdächtiges gesehen, gehört oder erfahren hat, sollte sich an die Polizei wenden. Sie nimmt rund um die Uhr Hinweise entgegen unter der Hotline 0800/2361-111.