Familien, die in Gladbeck auf der Suche nach einem Einfamilienhaus aus zweiter Hand sind, müssen eine große Summe aufbringen können. Solche Immobilien, so die LBS, werden in der Stadt für um die 470.000 Euro angeboten.

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Allerdings: Das für den Erwerb notwendige Eigenkapital ist gerade für junge Familien immer schwieriger aufzubringen. Haushalten mit kleinen und mittleren Einkommen bietet das Land NRW deshalb günstige Förder- und auch Eigenkapitalersatzdarlehen: „Für eine dreiköpfige Familie in Gladbeck sind in diesem Jahr bis zu 172.000 Euro möglich“, so LBS-Gebietsleiter Lars Kleem.
Der Immobilienmarkt in Gladbeck gilt als angespannt
Weil der Immobilienmarkt hier angespannt ist, gelte in Gladbeck die Kostenkategorie 3. Diese ermögliche eine Grundförderung von 148.000 Euro und ein Zusatzdarlehen von 24.000 Euro pro Kind. Das Jahresbruttoeinkommen könne bis zu 57.074 Euro betragen (Einkommensgruppe A).
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Haushalte mit höheren Einkommen, so der Experte weiter, „können trotzdem von einer verringerten Förderung profitieren“. In der Einkommensgruppe B liege die Höchstgrenze für die Musterfamilie bei 79.411 Euro. Die Grundförderung betrage dann immer noch 88.000 Euro und der Familienbonus bleibe in voller Höhe erhalten.
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Kauf und Neubau von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen werden gefördert
Gefördert werde der Kauf sowie der Neubau von Häusern und Eigentumswohnungen zur eigenen Nutzung. Lars Kleem: „Die Vorteile der Landesmittel sind niedrige Zinsen mit einer Laufzeit von bis zu 30 Jahren. Sie liegen inklusive der Verwaltungsgebühren bei nur einem Prozent statt einem Marktzins von rund 4 Prozent.“
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Dazu kämen die nachrangige Sicherung im Grundbuch, außerplanmäßige Tilgungsmöglichkeiten ohne Zusatzkosten sowie Tilgungsnachlässe für die Einkommensgruppe A.





