Die Polizei hat in Gladbeck zwei Männer festgenommen. Sie sitzen in Untersuchungshaft. Ihnen wird der bewaffnete Handel mit „nicht geringen Mengen Betäubungsmitteln“ vorgeworfen. Beamte haben in einer Wohnung im Stadtteil Zweckel mehr als ein Kilo Heroin und Kokain gefunden und sichergestellt.
Drogenfund bei einer geplanten Kontrolle von Stadt Gladbeck und Polizei
Es war wohl Kommissar Zufall, der bei diesem Einsatz geholfen hat: In der vergangenen Woche hatten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte gemeinsam mit Mitarbeitenden der Stadt Gladbeck eine geplante Kontrolle in einer Wohnung in einem Haus an der Feldhauser Straße durchgeführt.
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Dabei fanden die Einsatzkräfte die Drogen – und auch eine größere Menge Schmerzmittel. Das sollte wohl zum Strecken der Drogen verwendet werden, so die Polizei. Auf Antrag vom Amtsgericht Essen wurden noch weitere Wohnungen durchsucht, unter anderem in Bayern. Hier konnten noch mehr Drogen, ein größerer Bargeldbetrag, ein Messer, Feinwaagen und Verpackungsmaterial gefunden und beschlagnahmt werden.
Tatverdächtige Männer haben keinen festen Wohnsitz in Deutschland
Die Polizei nahm die beiden Tatverdächtigen, die sich in der Wohnung an der Feldhauser Straße in Gladbeck aufhielten, fest. Die Männer im Alter von 32 und 28 Jahren aus der Türkei haben keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Mittlerweile sitzen sie auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen in Untersuchungshaft. Den Tatverdächtigen wird bewaffneter Handel mit nicht geringen Mengen Betäubungsmitteln vorgeworfen.
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Bewaffneter Handel, erläutert eine Sprecherin vom zuständigen Polizeipräsidium Recklinghausen, weil neben den Drogen eben auch eine gefährliche Waffe – in diesem Fall ein Messer – in einer der Wohnungen gefunden wurde. Die Ermittlungen dauern noch an.
Eine Nachfrage der Redaktion bei der Stadt hat ergeben: Bei der Maßnahme vergangene Woche hat es sich tatsächlich um eine „reine Meldekontrolle“ gehandelt. „Die führen wir in verschiedenen Immobilien durch, zu denen uns Hinweise auf Überbelegungen von Wohnungen oder Meldeverstöße vorliegen“, so Stadtsprecher David Hennig.




