Schon seit eineinhalb Wochen müssen Autofahrende an der A2 einen Umweg fahren: Die A2-Anschlussstelle Gladbeck-Ellinghorst ist gesperrt. Doch so kurzfristig, wie angedacht, kann die Autobahn Westfalen die Baustelle nicht wieder freigeben. Die Sperrung in Fahrtrichtung Oberhausen wird noch einige Zeit dauern.

A2-Anschlussstelle Gladbeck-Ellinghorst bleibt weiter gesperrt

Die Autobahn Westfalen baut dort eine Ampel. Ursprünglich sollten die Arbeiten bis Freitagabend, 17. April, abgeschlossen sein. Schon am vergangenen Freitag kündigte das Unternehmen eine Verlängerung an. Als Grund gab das Unternehmen Verzögerungen im Bauablauf an.

Nun verschiebt sich die Öffnung erneut: „Die Sperrung der Anschlussstelle wird noch bis Anfang Mai verlängert“, teilt die Autobahn Westfalen mit. „Die Autobahn Westfalen hat sich in Absprache mit der Stadt für diesen Schritt entschieden, um jegliches Unfallrisiko in der Baustelle auszuschließen.“

Die Ampel, die dort entsteht, soll einen Unfallschwerpunkt entschärfen. Immer wieder kracht es an der Stelle. Im Mai 2024 endete ein Unfall an der Anschlussstelle für einen 57-jährigen Bottroper tödlich. Eine Autofahrerin aus Gelsenkirchen wollte auf die Autobahn abbiegen und stieß mit dem Oldtimer des Bottropers zusammen. Der Mann wurde in seinem Wagen eingeklemmt, kam ins Uniklinikum in Essen, wo er schließlich starb. Schon vor dem Unglück kam es an der Unfallstelle immer wieder zu gefährlichen Situationen und Kollisionen.

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Einsatzfahrzeuge können die Stelle passieren, der restliche Verkehr wird umgeleitet

Die festinstallierte Ampel, die die Autobahn Westfalen dort nun installiert, soll die Stelle nun dauerhaft entschärfen. „Der auffahrende Verkehr wird über Essen/Gladbeck umgeleitet, der abfahrende Verkehr wird zur Ausfahrt Bottrop geführt und dann über die Fahrtrichtung Hannover wieder zurück nach Gladbeck-Ellinghorst“, heißt es in der Mitteilung weiter. Einsatzfahrzeuge könnten die Baustelle aber jederzeit passieren.