Das Team vom Tierschutzverein Gladbeck sucht ein Zuhause für den kleinen Django. Ein Hund, sagen die Tierschützer, „mit einer unglaublich lieben Seele“. Sobald er einen Menschen kenne und Vertrauen gefasst habe, sei er absolut anhänglich und sehr verschmust. Ein treuer Begleiter eben für „seine Menschen“.

Tierschutzverein Gladbeck: Django ist ein Mix aus Mops und Französischer Bulldogge

Django ist drei Jahre alt und ein Mix aus Mops und Französischer Bulldogge. Er ist gechipt und kastriert. Das Team vom Tierschutzverein beschreibt ihn als kleinen Wirbelwind, der Bewegung und lange Spaziergänge sehr genießt. Django brauche aber auch Menschen, die ihm Struktur und Aufmerksamkeit geben – und die Geduld im Umgang mit ihm haben.

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Da der kleine Mops-Mix stark auf seine Bezugsperson fixiert sei, falle ihm aktuell das Alleinbleiben noch schwer. Und: Da es in der Vergangenheit versäumt worden sei, „konsequent und liebevoll“ an seiner Sozialisierung zu arbeiten, habe Django einige kleine Unarten entwickelt. Daran müsse künftig gearbeitet werden.

Mit Kindern hat der kleine Hund bislang keine guten Erfahrungen gemacht

Die Tierschützer nennen Beispiele: Begegnungen mit anderen Hunden fallen Django schwer. „Er übernimmt die Kontrolle und möchte seine Menschen beschützen und verteidigen.“ Auch mit Kindern habe er bisher keine guten Erfahrungen gemacht. Mit Zeit, Training und der richtigen Führung lasse sich daran aber gut arbeiten.

Ideal für Django wäre eine agile Familie, die ganz viel Zeit für den Hund hat und vielleicht sogar am besten viel im Homeoffice arbeiten kann

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Tanja Zimmer, Vorsitzende vom Tierschutzverein Gladbeck

Für Django suchen die Tierschützer „hundeerfahrene Menschen mit Herz, die bereit sind, sich auf seine Geschichte einzulassen und ihm die Zeit zu geben, die er braucht“. Eine längere Kennenlernphase mit seinen neuen Menschen ist für die Tierschützer Voraussetzung für eine Adoption, denn sie möchten unbedingt vermeiden, dass Django noch einmal sein Zuhause verliert.

„Ideal für Django wäre eine agile Familie, die ganz viel Zeit für den Hund hat und vielleicht sogar am besten viel im Homeoffice arbeiten kann“, sagt Tanja Zimmer, Vorsitzende des Gladbecker Tierschutzvereins. Unabhängig davon müsse er natürlich aber trotzdem lernen, auch einmal alleine zu bleiben.

Voraussetzung für die Vermittlung: Mit einem Hundetrainer arbeiten

Voraussetzung für eine Vermittlung sei die Bereitschaft, mit einem Hundetrainer zu arbeiten, sofern entsprechende Erfahrung nicht bereits vorhanden ist. Tanja Zimmer ist selbst Hundetrainerin und würde auch unterstützen. Zimmer: „Die Vermittlung und der weitere Weg werden selbstverständlich begleitet. Wir lassen weder Hund noch Menschen allein.“

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Außerdem werden Interessenten gebeten, sich ausführlich über mögliche, rassetypische Besonderheiten und gesundheitliche Themen zu informieren, insbesondere wenn es sich um Rassen handelt, die unter Qualzuchtmerkmalen leiden können. „Eine verantwortungsvolle und gut überlegte Entscheidung ist uns im Sinne des Hundes sehr wichtig.“

Die Tierschützer sind fest davon überzeugt, dass Django das Potenzial hat, „ein unglaublich treuer Begleiter zu sein“. Er brauche lediglich Menschen, die ihm Sicherheit geben und bereit sind, gemeinsam mit ihm zu wachsen.

Wer Django ein neues Zuhause geben möchte, der kann sich per Mail (tierschutz-gladbeck@web.de) an den Verein wenden. Ein paar Informationen über die Menschen, die Interesse an dem Hund haben, wären wünschenswert. Außerdem bitte in der Mail eine Telefonnummer angeben.