Zusammenfassung

  • Caritasverband Gladbeck errichtet ein Wohnhaus und Tagesbetreuung für Menschen mit Behinderung an der Buerschen Straße, mit geplanter Fertigstellung im späten Herbst.
  • Das Bauprojekt umfasst ein dreigeschossiges Wohngebäude mit 24 Plätzen und ein eingeschossiges Tagesbetreuungsgebäude mit 35 Plätzen.
  • Aktuelle Bauarbeiten konzentrieren sich auf Regenrückhaltesysteme, Entwässerung und Innenausbau, einschließlich Fliesen-, Schlosser- und Malerarbeiten.

Wer sich ein bisschen in Gladbeck auskennt, staunt. Da errichtet der Caritasverband an der Buerschen Straße/Ecke Bülser Straße ein Wohnhaus, in das Menschen mit Behinderung ziehen sollen, sowie ein weiteres Gebäude für eine Tagesbetreuung – und das Projekt scheint sich in beeindruckenden Riesenschritten seiner Vollendung zu nähern. Das ist der aktuelle Stand des Bauvorhabens.

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„Ja“, bestätigt Antonia Gemein, das Projekt sehe schon weit fortgeschritten aus. Dann schiebt die Sprecherin des Caritasverbandes Gladbeck das große Aber nach: „Wir planen den Einzug erst für den späten Herbst.“ Es gebe noch jede Menge zu tun auf dem Areal, das einst Standort der St.-Johannes-Kirche gewesen ist.

Gladbeck: Am Standort der St.-Johannes-Kirche baut die Caritas ein Wohnhaus und eine Tagesbetreuung

Das katholische Gotteshaus ist im Jahre 2022 spurlos von der Bildfläche verschwunden. Im Jahr darauf begann die Caritas mit ersten Bauaktivitäten.

„In den vergangenen Wochen hat der Tiefbauer intensiv an den Regenrückhaltesystemen und der geordneten Entwässerung gearbeitet“, berichtet Antonia. Die Sprecherin führt aus: „Wir rechnen damit, dass nach Abbau der Gerüste in den nächsten Wochen die Arbeiten an den Außenanlagen, Wegen und Parkplätzen begonnen werden können.“

Nach Fertigstellung und vor Inbetriebnahme müssen diverse Abnahmen erfolgen

Antonia Gemein, Pressesprecherin vom Caritas-Verband, Hilfsverbände wie Caritas und DRK finden in Coronazeiten kaum noch Menschen, die eine Stelle beim Bundesfreiwilligendienst antreten, hier im Johannes-van-Acken-Haus am Mittwoch 19. Mai 2021, in Gladbeck. Foto: Oliver Mengedoht / FUNKE Foto Services
Antonia Gemein, Sprecherin des Caritasverbandes Gladbeck

Was sich im Inneren der Gebäude tut, bleibt Außenstehenden, die von der Buerschen Straße aus einen Blick auf die Baustelle werfen, verborgen. Sprecherin Antonia Gemein erklärt: „Es steht noch der komplette Ausbau aus. Die Fliesenarbeiten haben gerade begonnen; Schlosser- und Malerarbeiten, Sanitär, Elektro-Feininstallation, Küchen und am Ende die Möblierung – das muss alles noch ausgeführt werden.“

Der Innenausbau sei zeitaufwendig. „Insbesondere durch die zu verbauende und dann zu prüfende Gefahrenmeldetechnik“, sagt Antonia Gemein.

Damit ist es jedoch noch nicht abschließend getan. „Nach Fertigstellung und vor Inbetriebnahme müssen diverse Abnahmen erfolgen.“ Damit sind unter anderem Fachleute aus der Stadtverwaltung, von Feuerwehr und TÜV betraut. Dies ziehe sich erfahrungsgemäß auch meist über einige Wochen. Antonia Gemein schlussfolgert: „Das Einzugsdatum im späten Herbst ist realistisch.“ Und ganz im Zeitplan.

Zur Erinnerung: Das Wohngebäude wird in dreigeschossiger Bauweise realisiert. Es ist für drei Gruppen à acht Personen angelegt. Von den 24 Plätzen sollen zwei für Notfälle zur Verfügung stehen. Die Wohnfläche misst 1140 Quadratmeter.

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Unter dem Dach des Wohngebäudes werden bald Menschen leben, deren Zuhause bislang das St.-Suitbert-Haus in Brauck gewesen ist. Im eingeschossigen Objekt für die Tagesbetreuung sollen 35 Plätze auf 280 Quadratmetern zur Verfügung stehen.