Die Busse der Vestischen sind ab dem 7. Januar kommenden Jahres wieder auf allen Linien nach dem regulären Fahrplan unterwegs, so das Unternehmen. Der hohe Krankenstand bei den Fahrerinnen und Fahrern hatte einen Notfahrplan zur Folge gehabt. Nun kehrt die Vestische zum gewohnten Takt zurück.

Zwischen Horst und Gladbeck-Rentfort verkehrt die Linie 258 wieder alle 20 Minuten

So verkehren folgende Linien an Werktagen wieder auf der gesamten Strecke alle 30 Minuten: 214 und 246 in Herten, 235 in Recklinghausen, 247 in Gelsenkirchen-Buer. In Bottrop fährt die 266 montags bis freitags ebenso wieder im Halbstundentakt. Auch die Linie 276 in Dorsten ist von montags bis samstags wieder alle 30 Minuten unterwegs. Aufgrund der Verknüpfung fahren sowohl die 276 als auch die 278 wieder den kompletten Linienweg, Umstiege am ZOB Dorsten sind nicht mehr notwendig, was insbesondere im Schülerverkehr Erleichterungen mit sich bringt. Zwischen Gelsenkirchen-Horst und Gladbeck-Rentfort verkehrt die Linie 258 montags bis freitags wie gewohnt alle 20 Minuten.

Ergebnis „intensiver Aktivitäten zur Personalgewinnung“

„Wir freuen uns, für unsere Fahrgäste wieder im dichteren Takt unterwegs sein zu können“, sagt Holger Becker von der Vestischen. Laut Branchenverband VDV habe in Deutschland jedes zweite Nahverkehrsunternehmen seinen Fahrplan anpassen müssen. Die Vestische kehre nun zur Normalität zurück. Dies sei das Ergebnis intensiver Aktivitäten zur Personalgewinnung. Konnte die Vestische 2023 rund 100 neue Busfahrerinnen und Busfahrer einstellen, seien es 2024 sogar 161. Unter anderem hat im Juli 2024 eine eigene Fahrschule den Betrieb aufgenommen.

„Wir haben zahlreiche kleine und große Räder bewegt, um den Menschen in der Region die Mobilität bieten zu können, die sie von uns kennen und die sie schätzen“, sagt Geschäftsführer Martin Schmidt. Der Arbeitsmarkt bleibe aber angespannt. „Und auch mit Blick auf die demografischen Entwicklungen und eine gesellschaftlich gewünschte Verkehrswende steht die Vestische wie die gesamte Branche weiterhin vor einer großen Herausforderung.“

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