Wer in Gelsenkirchen spontan aufs Rad steigen möchte, hat dafür künftig deutlich mehr Gelegenheiten. Das Fahrradverleihsystem Metropolrad Ruhr läuft seit Kurzem vollständig unter dem neuen Betreiber, dem dänischen Unternehmen Donkey Republic, und das Angebot fällt größer aus als ursprünglich geplant: 252 Fahrräder stehen im Stadtgebiet zur Verfügung, verteilt auf 57 Ausleih- und Rückgabestationen.
Leihrad-System schließt Lücken im Nahverkehr und wächst in neue Stadtteile
Damit endet eine Umstellung, die im April 2026 begonnen hatte und schrittweise umgesetzt wurde. Neben der größeren Zahl an Fahrrädern sorge vor allem das ausgebaute Stationsnetz für mehr Möglichkeiten im Alltag, so die Stadt. Je kürzer der Weg zur nächsten Station, desto eher werde das Leihrad zur echten Alternative im Alltag, etwa für den Arbeitsweg, für das letzte Stück vom Bahnhof ins Büro oder für die Fahrt in der Freizeit. Gerade in Kombination mit Bus und Bahn könne das System so Lücken im Nahverkehr schließen.
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Neu im Netz sind vor allem Stadtteile, die bislang außen vor waren. Dazu gehören unter anderem Hassel, Scholven, Resse, Resser Mark, Heßler und Rotthausen. Für die Menschen dort ist das Leihrad damit erstmals ohne Umweg erreichbar.
Informationen zu Tarifen, Stationen und Ausleihe gibt es unter www.metropolradruhr.de sowie auf der Website der Stadt unter www.gelsenkirchen.de/radfahren.



