Sie nannten ihn das „lebende Lexikon der Musikszene seit den 60ern“: Hans van der Forst war mehr als 40 Jahre mit verschiedenen Gruppen unterwegs, spielte Rock, Pop und Beat. Um die Jahrtausendwende herum gründete der Dorstener das Rock Orchester Ruhrgebeat. Nun ist van der Forst im Alter von 84 Jahren verstorben, wie das „ROR“ mitteilte.

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„Hans von der Forst war ein Mensch, für den Musik und Gemeinschaft untrennbar verbunden waren. Mit dem Rock Orchester Ruhrgebeat schuf er vor mehr als 25 Jahren weit mehr als eine Band: eine musikalische Familie, in der Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenfanden. Seine Leidenschaft galt stets den Menschen hinter der Musik. Freundschaft, Zusammenhalt und gemeinsame Erlebnisse waren ihm ebenso wichtig wie die Auftritte selbst. So hinterlässt er Spuren in den Herzen unzähliger Musiker, Weggefährten und Zuschauer“, heißt es in der Nachricht des Rock Orchester Ruhrgebeat.
Jährliches Großkonzert im Amphitheater
Noch Anfang September spielte das fast 30 Musikerinnen und Musiker starke Orchester sein alljährliches Konzert im Gelsenkirchener Amphitheater vor mehreren Tausend Fans. Schon schwer von Krankheit gezeichnet, bezeichnete Hans van der Forst diesen Abend „als das größte Geschenk, was man mir machen konnte“.
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Das „ROR“ ist bis zum Jahresende noch zweimal live zu sehen. Es spielt am 5.12. in Bottrop (20 Uhr, Kulturkirche Heilig Kreuz), sowie am 14.12. Gelsenkirchen (19 Uhr, Circus Probst, mit Vorband Relate). Weitere Infos und Karten gibt es auf www.rorlive.de.





