Mit Baumfällarbeiten beginnt im Oktober die Umgestaltung der historischen Parkanlage rund um Schloss Berge. Wie Gelsendienste mitteilt, sollen die Berger Anlagen in den kommenden Monaten gärtnerisch und baulich an die Folgen des Klimawandels angepasst werden – von langanhaltender Hitze und Trockenheit bis hin zu Starkregen. Gleichzeitig stehen denkmalpflegerische Maßnahmen an, um das historische Erscheinungsbild des Parks zu erhalten.
Schloss Berge: Baumfällarbeiten leiten Umgestaltung der historischen Parkanlage ein
Den Auftakt bilden nun Baumarbeiten in zwei Teilbereichen der Anlage: zwischen dem Ehrenmal und dem Berger See sowie zwischen dem Dahliengarten und der Buerschen Linde. Ein von Gelsendienste beauftragtes Fachunternehmen wird dort neben Astschnitten und weiteren Pflegearbeiten auch Sträucher und kleinere Gehölze roden, heißt es. Zusätzlich müssen nach Angaben des Betriebs rund 50 Bäume mit größerem Stammdurchmesser gefällt werden.
Betroffen sind den Angaben nach vor allem Bäume, die bereits absterben, durch den Klimawandel an ihrem Standort nicht mehr überlebensfähig sind oder aus denkmalpflegerischen Gründen weichen müssen. Damit soll unter anderem ein naturnaher, stufig aufgebauter Waldrand entstehen, der die historische Kulisse der Parkanlage wiederherstellt und dauerhaft sichert.
Die Arbeiten laufen nach Angaben von Gelsendienste in enger Abstimmung mit den zuständigen Denkmal- und Naturschutzbehörden. Überwacht wird der Eingriff zusätzlich von einer ökologischen Baubegleitung. Im Anschluss an die Fällarbeiten soll die eigentliche Umgestaltung der Berger Anlagen folgen – mit umfangreichen Nachpflanzungen.


