Eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei, mehrere rote Ampeln überfahren, Verstoß gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz – und am Ende ein Crash und eine Flucht zu Fuß: Eine 40 Jahre alte Frau hatte sich am Montagabend, 18. Mai, eine nahezu filmreife Auseinandersetzung mit der Gelsenkirchener Polizei in Bismarck geliefert.

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Dabei fing alles mit einer Kontrolle an: Einsatzkräfte wollten den Audi der Gelsenkirchenerin überprüfen. Dabei stellten sie fest, dass die angebrachten Kennzeichen nicht zum Fahrzeug gehörten. Zunächst hatte die 40-Jährige gegen 20.30 Uhr auf der Hüller Straße in Höhe des Ahlmannshofes ihr Auto angehalten. Als sie sah, dass die Beamten zur Kontrolle ausstiegen, trat die Gelsenkirchenerin plötzlich aufs Gas.

Rasende Autofahrerin flüchtet in Gelsenkirchen vor der Polizei und ignoriert rote Ampeln

Nach Angaben der Polizei fuhr sie dann mit „stark überhöhter Geschwindigkeit“ über die Magdalenenstraße in Richtung Bickernstraße – und über die erste rote Ampel. Weiter ging es mit hohem Tempo und waghalsigen Überholmanövern von mehreren Autos, die ebenfalls auf der Bickernstraße unterwegs waren.

Im weiteren Verlauf missachtete die 40-Jährige erneut mehrere rote Ampeln und versuchte, über innerstädtische Straßen vor den Polizisten zu fliehen. Andere Autofahrerinnen und Autofahrer konnten Unfälle vermeiden, indem sie stark bremsten.

Unfall in Gelsenkirchen: Fahrerin flieht zu Fuß vor der Polizei

Auf der Christinenstraße verlor die Fahrerin dann schließlich die Kontrolle und prallte mit dem geparkten Auto einer 20-jährigen Gelsenkirchenerin zusammen. Die Autofahrerin und ihr 41-jähirger Beifahrer blieben unverletzt, allerdings entstand ein erheblicher Sachschaden an beiden Fahrzeugen.

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Nach dem Unfall flüchteten die beiden zunächst wenige Meter zu Fuß – bis die Polizisten sie einholen und stellen konnten. Die 40-Jährige, die ohne Führerschein und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln unterwegs war, wurde in Gewahrsam genommen und zur Wache gebracht. Ihr Auto wurde sichergestellt, ein Verfahren wegen verschiedener Verkehrsstraftaten eingeleitet, außerdem hatten die Polizisten auch noch weitere Betäubungsmittel und einen Schlagstock bei ihr gefunden.

Die Polizei bittet nun darum, dass sich andere Verkehrsteilnehmende, die durch das Fahrverhalten der 40-Jährigen gefährdet wurden, unter 0209 365 6222 oder unter der 0209 365 2160 melden.