Am kommenden Wochenende wird es wieder laut im Nordsternpark: Vom 22. bis zum 24. Mai findet dort dann wieder das „Rock Hard“-Festival statt. „Trotz unseres limitierten Budgets ist es uns erneut gelungen, eine tolle Mischung aus Metal-Legenden, Untergrund-Größen und Amphitheater-Debütanten in den Ruhrpott zu locken“, sagt Holger Stratmann, Herausgeber der Zeitschrift „Rock Hard“, die das Festival veranstaltet.

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Stratmann zählt die Höhepunkte auf: „Saxon, deren Sänger Biff eine Krebserkrankung überstanden hat, sind genauso dabei wie Uli Jon Roth mit seiner ,50-Jahre-Scorpions-Virgin Killer‘-Tour.“ Dazu kommen Motörhead-Schlagzeuger Mikkey Dee und Gus G., der früher mit dem verstorbenen Ozzy Osbourne zusammengespielt hat.
Ehemals umstrittene Punkband ist in Gelsenkirchen dabei
„Bei den Metal-Platten des Jahres 2025 sind Paradise Lost (,Ascension‘) und Coroner (,Dissonance Theory‘) in allen Magazinen auf vorderen Plätzen zu finden“, berichtet Stratmann weiter. Zu den beliebtesten Bands der Rock-Hard-Redaktion gehören seiner Meinung nach außerdem Armored Saint. „Die sympathischen Kalifornier servieren ihren von Judas Priest und Iron Maiden beeinflussten Classic Metal dieses Mal 90 Minuten lang – und mit garantiert guter Laune“, sagt Stratmann.
Ein ganz anderes Kaliber sei die neu formierte Hamburger Anarcho-Legende Slime: Die Punkband hatte Ende der 1970er-/Anfang der 1980er-Jahre mit Texten wie „Wir wollen keine Bullenschweine“ unter anderem in der Szene der Hausbesetzer an der Hamburger Hafenstraße Erfolge gefeiert. Nach zwischenzeitlicher Auflösung spielt die Band inzwischen wieder live: „Ihr aktuelles Album ,3!+7hoch1‘ gilt unter Fachleuten als ihr bestes“, sagt Holger Stratmann.
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Die deutschen Düster-Metaller Nailed To Obscurity stehen genauso zum ersten Mal auf der Bühne des Amphitheaters wie die Gelsenkirchen-Thrasher Smorrah und das Schwarzmetall-Kommando The Great Sea. „Von den US-Thrashern Hirax und den britischen Okkult-Rockern Angel Witch werden hingegen Klassiker aus den Achtzigern erwartet“, so Holger Stratmann. „Und für jugendliche Energie sorgen die Todes-Dänen Neckbreakker.“ Ein ganz besonderer Höhepunkt seien die Psychedelic-Mystiker The Neptune Power Federation, die als australische Untergrund-Band 2024 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik erhielten.
Hier sind die Tickets für das Festival erhältlich
Bereits im Vorfeld hatte das diesjährige Festival für Aufsehen gesorgt, als die Veranstalter die ursprünglich eingeplante US-Metal-Band Warlord wieder aus dem Programm nahmen. Grund dafür waren umstrittene Äußerungen des Schlagzeugers in sozialen Medien zur MAGA-Bewegung rund um US-Präsident Donald Trump, die in der Szene und unter Fans auf deutliche Kritik gestoßen waren.
Karten für „Rock Hard“ sind im Vorverkauf erhältlich. Das Drei-Tages-Ticket kostet 155 Euro. Alle Fragen rund ums Festival werden an der Hotline beantwortet: 0231 56 20 14 20 (10–17 Uhr) oder per E-Mail an versand@rockhard.de. Weitere Infos auch im Netz unter rockhardfestival.de.





