Das Solarkraftwerk auf dem Gelsenkirchener Wissenschaftspark hat im Jahr 1996 bei seiner Eröffnung als weltgrößte Dach-Solaranlage Geschichte geschrieben. Schon damals war die Lebensdauer der Anlage auf 30 Jahre geschätzt worden. Nun bestätigt sich diese Prognose: Der Aufsichtsrat der Wissenschaftspark Gelsenkirchen GmbH hat einem so genannten Repowering der Anlage zugestimmt.

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Am 27. April, passend zum 30. „Tag der Erneuerbaren Energien“, bietet der Wissenschaftspark nun Interessierten in der Zeit von 13 bis 14 Uhr die Möglichkeit, die alte Solaranlage vor dem Umbau noch einmal zu besichtigen und sich über das geplante Repowering zu informieren.
Repowering senkt Kosten und erhöht Stromertrag im Gelsenkirchener Wissenschaftspark
Verglichen mit den rund drei Millionen Euro, die die Solaranlage 1996 noch kostete, rechnet der Geschäftsführer des Wissenschaftsparks, Stefan Eismann, mit einem Bruchteil der Kosten für das Repowering. Denn erneuert werden lediglich die Solarmodule. Die massiven, schwimmenden Betonsockel mit den Modulständern – eine Eigenentwicklung des damaligen Architekten Uwe Kiessler – können weiterhin verwendet werden. Auch die elektrischen Verkabelungen können voraussichtlich weitgehend übernommen werden.

„Das Repowering lässt insgesamt noch einmal etwa um die Hälfte höhere Stromerträge als bei der Ursprungsanlage erwarten. Da die Klimatisierung der Büros in den Sommermonaten zunehmend wichtiger wird, bietet sich diese für den Eigenverbrauch des Solarstroms an. Dazu werden wir Kälte- und Wärmepumpen für die Pavillons installieren“, erklärt Stefan Eismann, Geschäftsführer der Wissenschaftspark Gelsenkirchen GmbH.
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Derzeit werden die Leistungen für den Solarmodultausch ausgeschrieben. Über die Umsetzung des Repowerings wird der Wissenschaftspark auf seiner Webseite unter wipage.de kontinuierlich informieren.
Interessenten für die Besichtigung am 27. April werden gebeten, sich bis zum 26. April per E-Mail unter vdb@wipage.de anzumelden.





