Die Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen hat eine „ganz besondere Löwenpersönlichkeit“ verloren: Mit diesen Worten verkündete der Gelsenkirchener Zoo am Dienstag (7. April) in einem emotionalen Social-Media-Eintrag, dass Löwenmännchen Bantu im Alter von 14 Jahren eingeschläfert wurde. Notwendig gewesen sei der Schritt, weil sich sein Gesundheitszustand immer mehr verschlechtert habe.

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„Bantu hatte bereits seit längerer Zeit gesundheitliche Probleme und stand unter ständiger tierärztlicher Beobachtung“, erklärte der Zoo. „Lange Zeit war sein Zustand stabil, doch zuletzt verschlechterte sich sein Allgemeinbefinden.“ So habe man die schwere Entscheidung getroffen, das Tier gehen zu lassen.

„Bantu hinterlässt eine große Lücke in der Zoom Erlebniswelt“

Seine Tierpfleger hätten ihn beschrieben als eine „zu gute Seele für diese Welt“. Seit er im Mai 2015 aus dem Zoo Dortmund nach Gelsenkirchen kam, habe er „alle durch sein majestätisches Aussehen beeindruckt“, erinnert sich das Zoom-Team. „Auch wenn er seinen eigenen Kopf hatte und nicht immer ganz einfach war, so war er zu seinen Weibchen immer unheimlich lieb und geduldig.“ Sogar habe er sich ohne Widerworte sein Futter stibitzen lassen.

Bantu in seiner Rolle als liebevoller Vater.
Bantu in seiner Rolle als liebevoller Vater.

„Besonders in Erinnerung bleibt er uns als fürsorglicher Vater“, heißt es in dem Posting auf Facebook und Instagram. Gemeinsam mit Löwin Fiona zog Bantu den Nachwuchs Jamila, Kumani und Malaika auf. Bis die drei jungen Löwinnen im Dezember 2022 nach Ungarn umzogen, sei Bantu ein außergewöhnlich geduldiger und liebevoller Papa gewesen. Dies sei bei Löwenmännern alles andere als selbstverständlich.

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„Bantu hinterlässt eine große Lücke in der Zoom Erlebniswelt und in den Herzen des gesamten Teams“, nimmt der Zoo Abschied. „Wir werden sein sanftes Wesen und seine eigene Art sehr vermissen.“

Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen: „Man wird das Gebrüll im Zoo vermissen“

Viele betroffene Zoo-Besucher zeigten sich in den Kommentaren auf Instagram und Facebook schwer betroffen von der Nachricht. „Ich bin gerade wirklich sprachlos. Wir haben ihn vorletzten Sonntag noch besucht“, schreibt eine Nutzerin auf Instagram. „Man wird das Gebrüll im Zoo vermissen, wenn man es bis Alaska oder Asien gehört hat“, kommentiert ein anderer Nutzer. Andere erinnern sich daran, wie sie ihn schon in Dortmund als „Baby-Bolek“ erlebt haben. „Der schönste Löwe weit und breit“, schreibt eine Zoo-Besucherin, „ein echter Ruhrpott-Kater.“