Am Gelsenkirchener Ricarda-Huch-Gymnasium gehört Schwimmen seit geraumer Zeit zum Schulalltag – gemeint ist damit freilich nicht nur das Fach im Stundenplan, es geht vielmehr weit darüber hinaus. Denn seit vielen Jahren konzentrieren sie sich am Ricarda auf die zusätzliche Förderung der Schwimmkompetenzen der Schülerinnen und Schüler, mittlerweile ist das Gymnasium in Bulmke-Hüllen sogar offizielle DLRG-Schule. Nun gibt es eine neue Kooperation.

Startchancen-Programm ermöglicht neue Schwimmkurse am Ricarda-Huch-Gymnasium

Die haben Schulleiter Markus Westhoff und Fabian Schrader, Vorsitzender des Schwimmclub Aegir 1936 Gelsenkirchen, jetzt unterzeichnet – natürlich am passenden Ort, im Sportparadies. Möglich macht diese Kooperation das vom Bund aufgelegte milliardenschwere Startchancen-Programm. Gezielte Förderung im Rahmen von Startchancen erhalten aktuell insgesamt 40 Gelsenkirchener Schulen.

Schon länger gibt es am Ricarda für alle Nicht-Schwimmer in der fünften Klasse das Angebot, sicher schwimmen lernen zu können. Dahinter steckt der Gedanke, dass diese Kinder im Laufe des Jahres mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern mithalten und sich dementsprechend gut entwickeln können.

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Darüber hinaus gibt es das Schwimmtraining für Fortgeschrittene. Hier können die Kinder ihre Fähigkeiten weiter ausbauen und weitere Abzeichen erwerben – und sogar im weiteren Verlauf zu Rettungsschwimmerinnen und -schwimmern ausgebildet werden.

Schüler lernen schwimmen: Förderprogramm hilft Nichtschwimmern am Ricarda

Ursprünglich waren diese Förderangebote am Ricarda aus dem Programm „Talentschule“ entstanden, ein ebenfalls großangelegtes NRW-weites Förderprogramm, das bereits 2019 aufgelegt wurde.

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Konkret sieht das Projekt so aus: 17 Nichtschwimmer aus dem fünften Schuljahr nutzen derzeit das Angebot, überhaupt erstmal schwimmen zu lernen. Der SC Aegir stellt dafür (und für den Aufbau-Kurs) die Trainer, die die Kinder im und am Wasser begleiten sollen. Immer wieder dienstags werden die Kinder mit einem Bus zum Sportparadies gebracht, und können dort knapp eine Stunde üben und trainieren.

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Markus Westhoff und Fabian Schrader sagen überzeugt: „Schwimmen ist wie eine Lebensversicherung.“ Markus Westhoff verweist auch auf das „Alleinstellungsmerkmal“ seiner Schule eben durch dieses Angebot, das „nicht nur für das schulische Leben, sondern auch fürs Leben allgemein“ sehr wichtig sei. Fabian Schrader macht noch einmal deutlich: „Am Ende kann jeder entscheiden, was sein liebstes sportliches Hobby ist. Schwimmen können ist aber überlebenswichtig.“