„Heimat“ hat das Ensemble Salut Salon seinen neuen Konzertabend betitelt. Und für jede der vier Musikerinnen verbirgt sich hinter diesem Begriff etwas anderes. Kein Wunder, stammen sie doch aus so unterschiedlichen Ländern wie Deutschland, Estland, der Ukraine und den USA. Dennoch musiziert und harmoniert dieses international besetzte Quartett nun schon seit über 20 Jahren bestens zusammen – und will seine Visitenkarte am Sonntag, 9. November, nun auch erstmals in Gelsenkirchen abgeben.

Ein Parforceritt zwischen Rap und Rachmaninow

Dieses Gastspiel beginnt um 18 Uhr im Großen Haus des Musiktheaters im Revier (MiR). Die vier Wahl-Hamburgerinnen wollen dem Publikum dann einen irrwitzigen Parforceritt präsentieren, der Vivaldi und Vokalakrobatik, Tango und „Tatort“, Rap und Rachmaninow zu bieten hat. Zugleich bildet „Heimat“ den Abschluss einer Konzert-Trilogie, die in den vergangenen Jahren mit den Programmen „Liebe“ sowie „Träume“ ihren Anfang genommen hatte. Mit diesen seien sie laut Agentur bereits „an den renommiertesten Konzerthäusern der Welt aufgetreten“. Von daher empfindet es das MiR-Team auch als Besonderheit, dass die Vier nun auch erstmals in Gelsenkirchen einen Tournee-Stopp einlegen. Karten ab 24 Euro gibt es im Vorverkauf an der Theaterkasse am Kennedyplatz.

Die Formation Salut Salon gastiert am 9. November 2025 in Gelsenkirchen.
Die Formation Salut Salon gastiert am 9. November 2025 in Gelsenkirchen. © GABO

Zu den Höhepunkten am MiR im November dürfte aber ganz sicher auch die Premiere von „Das Licht auf der Piazza“ zählen. Das mit sechs Tony-Awards ausgezeichnete Musical von Adam Guettel entführt mit funkelnden Klängen ins Florenz der 1950er-Jahre. Mit äußerstem Feingefühl, Sinn für Komik und Absurditäten beweist dieses Musical auch den Mut, sich für das Recht geistig beeinträchtigter Menschen auf Selbstbestimmung und Liebesglück einzusetzen. Premiere: Sonntag, 2. November, um 18 Uhr im großen Haus.

Kinderoper mit „Pettersson und Findus“ und eine Star-Sopranistin

An ein jüngeres Publikum richtet sich die Kinderoper „Pettersson und Findus und der Hahn im Korb“ von Niclas Ramdohr. Hier geht es um die Themen Rivalitäten unter Geschwistern und im Freundeskreis, aber auch um das Finden der eigenen Rolle in einer Gemeinschaft. Die Premiere im Kleinen Haus steigt am 9. November um 16 Uhr.

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Ein Weltstar mit Gelsenkirchener Wurzeln ist beim 3. Sinfoniekonzert der Neuen Philharmonie Westfalen (NPW) am Montag, 10. November, zu Gast: Spitzen-Sopranistin Anne Schwanewilms, einst in Resse zuhause und nun im Speckgürtel von Berlin lebend, wird dann die „Kindertotenlieder“ von Gustav Mahler anstimmen. Der Komponist hatte bei diesem Werk einige Gedichte von Friedrich Rückert vertont. Schwanewilms stand zuletzt im März 2022 als Solistin mit der NPW auf der hiesigen Bühne. Karten ab sofort im Vorverkauf an der Theaterkasse oder unter: 0209 40 97 200.