- Große Namen beim Konzertsommer in Gelsenkirchen: Iron Maiden, Bruce Springsteen, Robbie Williams
- Für Fans der Metal-Legenden gibt's in Eddie‘s Dive Bar „Trooper“-Bier und „Darkest-Red“-Wein
- „Maiden-Meile“ – eine Art Fanmeile im Stil der erfolgreichen „Taylor Town“ kommt doch nicht - Stadtmarketing hat eigene Pläne
Der Konzertsommer 2025 rückt näher – und Gelsenkirchen bereitet sich auf große Namen vor. Besonders viel Wirbel macht derzeit Iron Maiden: Die britischen Metal-Veteranen, stilprägend für zahlreiche, nachfolgende Bands und mit über 130 Millionen verkauften Alben eine der kommerziell erfolgreichsten Rock-Bands, wollen am 11. Juli nicht nur eine spektakuläre Show in der Veltins-Arena liefern, sondern ihre Fans schon vorher in Stimmung bringen – mit „Eddie’s Dive Bar“, einer eigenen Pop-up-Bar mitten in der Innenstadt.
Die offizielle Fanzone auf dem Heinrich-König-Platz öffnet am Konzerttag um 12 Uhr – und bleibt auch danach geöffnet. Der Eintritt ist frei. Wie die Band auf Social Media und ihrer Website bekanntgab, wird in der nach ihrem Maskottchen Eddie benannten Bar unter anderem das Iron-Maiden-Bier „Trooper“ sowie der hauseigene Rotwein „Iron Maiden Darkest Red“ ausgeschenkt. Die Briten versprechen „Food, Fun and Entertainment“ – zudem haben Fans die Möglichkeit, exklusiven und limitierten Merchandise zu erwerben.
Springsteen, Williams, Maiden und Pur in Gelsenkirchen: Was plant die Stadt für die Fans?
Von einer ganzen „Maiden-Meile“ war im vergangenen Jahr die Rede – einer Art Fanmeile im Stil der erfolgreichen „Taylor Town“. Angedacht war sie von der City Initiative gemeinsam mit den Machern der „Taylor Town“. Doch aus den Plänen wird nun nichts. „Das, was wir mal angedacht haben, findet so nicht statt. Wir sind da raus, unterstützen die Stadt aber gerne bei ihren Plänen“, sagt Angela Bartelt von der City Initiative. Man wolle dem Stadtmarketing nicht in die Quere kommen – denn dort hat man eigene Pläne.
- Mehr dazu lesen Sie hier: Mega-Event für Iron-Maiden-Fans in Gelsenkirchen geplant
Schließlich stehen 2025 noch drei weitere große Acts auf dem Spielplan: Robbie Williams (25. Juni), Bruce Springsteen (27. Juni) und Pur (5. und 6. September). Die Stadt rechnet erneut mit zehntausenden Besucherinnen und Besuchern – doch was sie rund um die Auftritte vorhat, bleibt bislang vage. Denn Priorität gewesen sei zunächst die Planung für die Events und Stadtteilfeste rund um den 150. Geburtstag der Stadt Gelsenkirchen, heißt es.
„Zu allen Konzerten wird es in der Innenstadt aber irgendeine Form von Programm und Aktionen für die Fans geben“, sagt Stadtmarketing-Chef Markus Schwardtmann auf Nachfrage dieser Redaktion. Konkreter wird es allerdings noch nicht, „da sind wir in der Planung“. Schon bald werde das Geheimnis jedoch gelüftet, verspricht er.
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Die Taylor-Town im Sommer 2024 war ein voller Erfolg – nun ist die Frage, wie in Zukunft mit vergleichbaren Großevents umgegangen wird. Damals war Gelsenkirchen für drei Tage in den Händen von Taylor-Swift-Fans, mit Deko und Aktionen auf dem Heinrich-König-Platz und im gesamten Stadtgebiet.
Die Magie dieser Konzerte, die Hunderttausende aus aller Welt nach Gelsenkirchen brachten, könnte 2025 ein Stück weit wieder entfacht werden: Schon im vergangenen Jahr hatten die Köpfe hinter der ersten Taylor Town, Julia Meya und Marius Rupieper, gegenüber dieser Redaktion angedeutet, dass sie erneut ein Fan-Event auf die Beine stellen könnten – diesmal allerdings an der Bochumer Straße statt in der City. Ob es dazu wirklich kommt, ist noch nicht klar.