Schlimmer Verdacht: Die Polizei ermittelt derzeit gegen einen 41-jährigen Gelsenkirchener. Der Mitarbeiter einer Kita in Gelsenkirchen steht im Verdacht, im Besitz kinderpornografischer Inhalte zu sein.
Bereits am Donnerstag, 10. April, hatte die Polizei Gelsenkirchen Informationen darüber erhalten, dass ein Erzieher einer Kindertagesstätte in Buer im Besitz von kinderpornografischem Bildmaterial sein soll. Der Gelsenkirchener wurde umgehend durch die Polizei aufgesucht und durch die Stadt Gelsenkirchen von seiner Arbeit freigestellt. Er erhielt ein Betretungsverbot für die Einrichtung. Bei einer Durchsuchung an seiner Wohnanschrift wurden Datenträger sichergestellt.
Eltern der betroffenen Kita in Gelsenkirchen-Buer wurden am Dienstag informiert
Mit Nachdruck werte das zuständige Fachkommissariat des Polizeipräsidiums Gelsenkirchen die Asservate nunmehr aus, teilte die Stadt am Mittwochnachmittag mit. Die Ermittlungen dauern an, sie hätten bisher keine Hinweise auf ein strafrechtlich relevantes Verhalten des Beschuldigten im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit als Erzieher zutage gebracht, heißt es in der Mitteilung.
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Zugleich steht die Polizei Gelsenkirchen in einem engen Austausch mit der Leitung der betroffenen Kita, Trägervertretern von GeKita und anderen städtischen Vertreterinnen und Vertretern. Gemeinsam werden für die Eltern und die Teams Hilfsangebote erarbeitet, Sprechstunden angeboten und der Sachverhalt aufgearbeitet. Dem Mitarbeiter wurde inzwischen fristlos gekündigt. Dazu fand am Dienstag, 29. April, ein Informationsgespräch mit allen Eltern der betroffenen Kita statt. Auch in Zukunft werde es weitere Unterstützungsangebote geben, so die Stadt.
Aufgrund der hohen Sensibilität des Sachverhaltes bitten die Polizei und die Stadt Gelsenkirchen alle Beteiligten, sich nicht an weiteren Spekulationen oder Gerüchten zu beteiligen.