Große Aufregung in Essen. Zwei Familien aus zwei unterschiedlichen Stadtteilen haben nach dem Halloween-Abend manipulierte Süßigkeiten entdeckt, die ihre Kinder gesammelt haben – und die Polizei informiert. Es geht laut Behördenangaben um Nadeln in Schokoriegeln und in einer Weingummitüte.

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Betroffen ist demnach eine Familie aus Stoppenberg sowie eine Familie aus Burgaltendorf. Letztere habe auch in Überruhr gesammelt. Verletzt wurde durch die Nadeln glücklicherweise niemand.

Polizei Essen warnt eindringlich vor manipulierten Halloween-Süßigkeiten

Der erste Fund wurde laut Polizei durch die Familie aus Stoppenberg auf der Wache in Altenessen gemeldet, die auch Anzeige erstattete. „Bei der Durchsicht der gesammelten Halloweensüßigkeiten war der Vater eines 13-Jährigen auf verdächtige Einstichlöcher in der Verpackung eines Schokoriegels aufmerksam geworden und fand in dem Schokoriegel eine Nadel aus Metall“, meldet die Behörde. Die Nadel war demnach offensichtlich seitlich in den Schokoriegel gedrückt worden.

Wenige Stunden danach habe sich die Familie aus Burgaltendorf per Notruf bei der Polizei gemeldet. „Auch hier waren Metallnadeln in einem Schokoriegel und in einer Tüte mit Weingummi aufgefunden worden“, heißt es in einer Mitteilung aus dem Polizeipräsidium an der Büscherstraße.

Die Polizei warnt Eltern im gesamten Essener Stadtgebiet, die am Halloween-Abend mit ihren Kindern unterwegs gewesen sind, und appelliert: „Bitte überprüfen Sie vor dem Verzehr die Süßigkeiten auf mögliche Einstichstellen und nehmen Sie bei verdächtigen Feststellungen umgehend Kontakt zur Polizei auf.“

Manipulierte Süßigkeiten wurden nach Halloween nicht nur in Essen gefunden

Nicht nur in Essen sind manipulierte Süßigkeiten nach dem Halloween-Abend gefunden worden. Ähnliche Funde gab es nach Polizeiangaben unter anderem in Thüringen, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz. In letzterem Bundesland, in Appenheim im Landkreis Mainz-Bingen, habe ein Junge zwei kleine Magnete an einem Kaubonbon entdeckt, heißt es.

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Im Essener Fall ermittelt die Kriminalpolizei wegen gefährlicher Körperverletzung gegen Unbekannt. Hinweise nimmt die Behörde unter 0201/829-0 entgegen. Melden kann man sich dort auch per E-Mail an: hinweise.essen@polizei.nrw.de