Die Hitzewelle samt ausbleibendem Regen sorgt für extreme Trockenheit in ganz Europa. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Emscher- und Lippe-Region haben nun den trockensten Juli seit Auswertungsbeginn 1931 erlebt. Das geht aus Aufzeichnungen der Emschergenossenschaft und des Lippeverbandes hervor.

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Emschergenossenschaft und Lippeverband sind öffentlich-rechtliche Wasserwirtschaftsunternehmen. Sie sind unter anderem für Abwasserentsorgung sowie Abwasserreinigung und den Hochwasserschutz an Emscher und Lippe zuständig.
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Emscher- und Lippe-Region: Trockenster Juli seit Aufzeichnungsbeginn
In der Emscher- und der Lippe-Region fiel nur an sieben Tagen im letzten Monat Regen vom Himmel. Für den meisten Regen sorgten wohl die drei Gewitter. Mit durchschnittlich 11,6 Millimetern Niederschlag an der Emscher und 13,4 Millimetern an der Lippe blieb es in den Regionen extrem trocken. Der Juli 2026 löste mit den Tiefstwerten die vorherigen Trockenheitsrekorde aus Juli 2018 im Emscher-Gebiet mit 13,9 Millimetern Regen im Durchschnitt und aus Juli 1983 in der Lippe-Region mit 22 Millimetern Niederschlag.
In Essen fiel der Großteil des Monatsniederschlags laut Emschergenossenschaft und Lippeverband innerhalb eines Tages. Am 26. Juli maßen sie an ihren Pumpwerken Maximalsummen zwischen knapp fünf und acht Millimetern. An 28 Tagen sei es in Essen mit Niederschlagssummen unter 0,3 Millimetern trocken geblieben.
Zu dem seltenen Regen kommen noch die überdurchschnittlich hohen Temperaturen. Messungen der Emschergenossenschaft Lippeverband an der Ruhr-Universität Bochum ergaben im Juli eine Monatsmitteltemperatur von 21 Grad. Das sind 2,2 Grad mehr als in den Vergleichswerten aus 130 Aufzeichnungsjahren.
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Negative Folgen für Böden und Gewässer
Die hohen Temperaturen in Kombination mit der Dürre können laut Emschergenossenschaft und Lippeverband negative Auswirkungen für Böden und Gewässer bedeuten. Bei plötzlichem Starkregen könnten ausgetrocknete Böden nicht viel Flüssigkeit aufnehmen. Überflutungsgefahr sei die direkte Folge.
Außerdem bestehe Gefahr für Tiere und Pflanzen in Flüssen oder Bachläufen. Denn durch niedrige Wasserstände könne der Sauerstoffgehalt in den Gewässern sinken.








