So viel mehr als nur „Nessun Dorma“: Sie erfreuen sich traditionell großer Beliebtheit bei einem eher Pop-affinen Publikum, das sich für Gesang begeistern kann, der gemeinhin eher in der Oper zu hören ist: Tenor-Ensembles touren jährlich erfolgreich durch die Republik, bevorzugt in der kalten Jahreszeit.

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Auch wenn das Opern-Fachpublikum meist die Nase rümpft, wenn mehrstimmig angelegte Partien nur von Interpreten einer einzigen Stimmlage gesungen werden. Den Grundstein für die Popularität der Gruppen legten 1990 Luciano Pavarotti, Plácido Domingo und José Carreras, bekannt unter dem Namen „Die drei Tenöre“. Wir zeigen, wo ihre Nachfolger im Geiste in der Region auftreten.
Die Nacht der 5 Tenöre
Unter dem Motto „Magia delle melodie“ touren Luigi Frattola, Orfeo Zanetti, Vincenzo Sanso, Alejo Ruiz und Emil Pavlov auch 2026 wieder ausgiebig in Deutschland. Das Quintett, begleitet vom Plovdiv Symphonic Orchestra unter Leitung von Nayden Todorov singt sich quer durch die Operngeschichte. Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen sich auf Exzerpte und Arien aus „Tosca“, „Aida“, „Rigoletto“, „Otello“, „Turandot“, „La Traviata“, „Carmen“ und weiteren Klassikern freuen. Sopranistin Andrea Hörkens, mit Opernerfahrung ausgestattet (u.a. „Carmen“ und „La Bohème“) führt als Moderatorin durch den Abend, weitere Unterstützung erhält das Ensemble durch den umtriebigen Bariton Marc Marshall (Marshall & Alexander).
2.1. Essen (Philharmonie), 3.1. Dinslaken (Kathrin-Türks-Halle, nur noch Einzelplätze), 7.1. Düsseldorf (Tonhalle), 31.1. Wuppertal (Historische Stadthalle). Karten ab ca. 50 Euro.

Luciano – 3 Tenöre feiern eine Legende
Wie eingangs erwähnt: „Die drei Tenöre“ erfreuten sich riesiger Popularität, nicht zuletzt wegen Luciano Pavarotti. Johannes Groß, Oscar Marin und Ricardo Marinello ehren die 2007 verstorbene Legende mit ihrem Live-Programm. Werke von Verdi, Puccini oder Donizetti stehen damit genauso auf dem Programm wie beliebte italienische Kanzonen. Begleitet werden die Akteure von Organistin Claudia Hirschfeld. Dazu werden Geschichten und Anekdoten aus dem Leben Pavarottis erzählt.
9.1. Marl (Kulturzentrum Erlöserkirche), 11.1. Werl (Stadthalle), 17.1. Remscheid (Teo Otto Theater), 2.5. Essen (Alfried Krupp Saal), 17.10. Hamm (Kurhaus), 18.10. Leverkusen (Erholungshaus). Karten ab ca. 50 Euro.
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Die Himmlische Nacht der Tenöre
Auch Ivaylo Yovchev, Aleksander Krunev und Georgios Filadelfefs legen den Fokus auf Stücke aus Italien. Klassiker von Giuseppe Verdi, Ruggero Leoncavallo, Ernesto De Curtis und Giacomo Puccini sind Teil des Programms. Für die musikalische Untermalung sorgt ein Kammerorchester.

7.1. Münster (Friedenskapelle), 8.1. Meschede (Stadthalle), 9.1. Krefeld (Friedenskirche), 27.1. Kevelaer (Konzert- und Bühnenhaus), 28.1. Hamm (Pauluskirche), 29.1. Duisburg-Rheinhausen (Erlöserkirche Rheinhausen), 30.1. Bottrop (Heilig-Kreuz-Kirche), 31.1. Solingen (Lutherkirche), 1.2. Haltern (Wallfahrtskirche Annaberg), 3.2. Lünen (St. Georg), 4.2. Viersen (Ev. Kreuzkirche). Karten ab ca. 37 Euro.
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Tenors di Napoli: Italian Christmas Dreams
Aller guten italienisch geprägten Programme sind drei: Die Tenors di Napoli, bestehend aus Francesco Malafronte, Cosimo D‘Ambrosio und Antonio Palumbo, singen große italienische Opernarien und neapolitanische Volksweisen. Im Advent sind aber auch Weihnachtslieder Teil der Show.
20.12. Siegen (Leonhard-Gläser-Saal). Karten ab ca. 49 Euro.
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The 12 Tenors
Zu den aktuell erfolgreichsten Formationen der Welt gehören The 12 Tenors, die nicht nur in Europa, sondern auch regelmäßig in China, Japan und Südkorea auftreten. Unter dem Motto „Songs of Eternity“ will das Dutzend auf Tournee „Klassiker der Popgeschichte, unvergessliche Balladen und ergreifende Hymnen der letzten Jahrzehnte“ intonieren.
2.1. Düsseldorf (Mitsubishi Electric Halle), 30.1. Hagen (Stadthalle), 31.1. Attendorn (Stadthalle), 4.3. Gladbeck (Mathias-Jakobs-Stadthalle), 5.3. Borken (Stadthalle Vennehof), 17.3. Essen (Lichtburg), 29.3. Kleve (Stadthalle), 2.4. Wuppertal (Historische Stadthalle), 16.4. Castrop-Rauxel (Stadthalle), 17.4. Olsberg (Konzerthalle), 17.12. Siegen (Leonhard-Gläser-Saal), 18.12. Lünen (Heinz-Hilpert-Theater). Karten ab ca. 51 Euro.
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The Dark Tenor
Ein etwas anderes Publikum als die bisher vorgestellten Ensembles bedient Billy Andrews. Der Dark Tenor, mit Vergangenheit im Dresdner Kreuzchor und der Semperoper hat sich auch insbesondere in der Gothic-Szene einen Namen gemacht, tourte in der Vergangenheit auch mit Bands aus dem „Düster-Schlager-Lager“. 2018 gab es mehrere gemeinsame Konzerte mit Unheilig. Die Mischung aus melancholischem Rock und Klassik präsentiert der gebürtige Grazer, begleitet von einem vierköpfigen Ensemble inklusive dem laut Ankündigung „weltweit ersten 3D-gedruckten Cello“.
8.1. Wuppertal (Historische Stadthalle), 3.12. Gelsenkirchen (Heilig-Kreuz-Kirche), 14.12. Oberhausen (Luise-Albertz-Halle). Karten ab ca. 53 Euro.
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The Ten Tenors
Zum Abschluss ein Zehnerpack: Zehn Jahre lang sind The Ten Tenors aus Australien nicht in Deutschland aufgetreten. Bei der Rückkehr 2025 waren die Hallen voll. Logischerweise folgt auf die Erfolgstour eine weitere Tournee, allerdings erst im Frühling. Das Programm liegt dabei zwischen klassischer Opernkunst und Pop-Hymnen von heute – bei der vergangenen Tour wurde gar die Apache-Udo-Lindenberg-Kollabo „Komet“ gesungen. Wiederholung wahrscheinlich.
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7.5. Mülheim (Stadthalle), 20.5. Münster (MCC Halle Münsterland), 27.5. Wuppertal (Historische Stadthalle), 2.6. Düsseldorf (Capitol). Karten ab ca. 57 Euro.









