Karstadt plant Schließung
Am Limbecker Platz ist das Karstadt-Logo verschwunden, das Warenhaus dort seit einem Jahr geschlossen. Am 1. September 2025, endet das Kapitel Karstadt für Essen endgültig: Das Unternehmen zieht mit seiner Hauptverwaltung nach Düsseldorf. Essen ist nun nicht mehr Karstadt-Stadt. © FUNKE Foto Services | Kerstin Kokoska
Keine 20 Jahre später, Mitte der 1960er Jahre, war die Hauptverwaltung zu klein geworden. Die Verwaltungs- und Einkaufsabteilungen verteilten sich über 13 Standorte im Stadtgebiet. Die Karstadt-Leitung beschloss, ein neues Gebäude zu bauen. Zunächst war ein Hochhaus in der Innenstadt in der Diskussion, was aber wieder verworfen wurde. Die Wahl fiel schließlich auf das Grundstück an der A52 (damals B288) in Schuir. Dort gab es auch für die Zukunft genügend Erweiterungsmöglichkeiten.
Keine 20 Jahre später, Mitte der 1960er Jahre, war die Hauptverwaltung zu klein geworden. Die Verwaltungs- und Einkaufsabteilungen verteilten sich über 13 Standorte im Stadtgebiet. Die Karstadt-Leitung beschloss, ein neues Gebäude zu bauen. Zunächst war ein Hochhaus in der Innenstadt in der Diskussion, was aber wieder verworfen wurde. Die Wahl fiel schließlich auf das Grundstück an der A52 (damals B288) in Schuir. Dort gab es auch für die Zukunft genügend Erweiterungsmöglichkeiten. © WAZ
Karstadt beauftragte mit dem Bau den Architekten Walter Brune. Das Foto zeigt ihn 2019 vor der Hauptverwaltung in Essen. Er hatte für Karstadt schon in mehreren Städten Kaufhäuser entworfen. Eine Anekdote am Rande: Die Stadt Essen hatte eigentlich einen Architektenwettbewerb gefordert. Doch als Karstadt deutlich machte, dass sich auch Düsseldorf als Standort angeboten hatte, ließ die Stadt von dem Vorhaben ab.
Karstadt beauftragte mit dem Bau den Architekten Walter Brune. Das Foto zeigt ihn 2019 vor der Hauptverwaltung in Essen. Er hatte für Karstadt schon in mehreren Städten Kaufhäuser entworfen. Eine Anekdote am Rande: Die Stadt Essen hatte eigentlich einen Architektenwettbewerb gefordert. Doch als Karstadt deutlich machte, dass sich auch Düsseldorf als Standort angeboten hatte, ließ die Stadt von dem Vorhaben ab. © FUNKE Foto Services | Socrates Tassos
Brunes Aufgabe war es, Platz für Direktionsräume, Sozialräume, den Zentraleinkauf und das Zentrallager zu schaffen. Alles in allem 65.000 Quadratmeter. Er entwarf drei quadratische Baukörper, die versetzt angeordnet wurden. Brunes Entwurf zeichnete sich durch eine höchst funktionale und flexible, technisch und wirtschaftlich günstige Grundriss-Lösung aus. 1969 bezog Karstadt das neue Gebäude.
Brunes Aufgabe war es, Platz für Direktionsräume, Sozialräume, den Zentraleinkauf und das Zentrallager zu schaffen. Alles in allem 65.000 Quadratmeter. Er entwarf drei quadratische Baukörper, die versetzt angeordnet wurden. Brunes Entwurf zeichnete sich durch eine höchst funktionale und flexible, technisch und wirtschaftlich günstige Grundriss-Lösung aus. 1969 bezog Karstadt das neue Gebäude. © WAZ