Um für die Zukunft zu bestehen, benötigt die Essener Innenstadt vor allem eins: Veränderungen, die von den Bürgerinnen und Bürgern auch angenommen werden. Doch was wollen die Essenerinnen und Essener eigentlich? Wie soll „ihre Mitte“ konkret aussehen?
Um genau das herauszufinden, hatten die Essen Marketing Gesellschaft (EMG), die Stadtverwaltung und die FUNKE Mediengruppe unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Thomas Kufen zur Veranstaltungsreihe #ZukunftEssenInnenstadt geladen – vier öffentliche Expertenrunden mit Publikumsbeteiligung. Dieser Innenstadtdialog hatte gezeigt: Den Essenerinnen und Essenern ist ihre City nicht egal. Im Gegenteil. Nur so richtig zufrieden sind sie nicht.
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Zwei Jahre ist dieser Innenstadtdialog nun schon her – und seitdem ist viel passiert. Ganz konkret in der City mit allerersten Maßnahmen im Kleinen – wie auch schon im Großen. Die vielleicht schon dazu geführt haben, dass die Innenstadt laut einer ganz aktuellen Umfrage der IHK – bei all der vielen Luft nach oben – besser als ihr Ruf ist. Vor allem aber hat die Stadt Essen zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ein Leitbild erarbeitet, auf dessen Grundlage ein Entwicklungskonzept für die Essener Innenstadt in Auftrag gegeben wurde. Genau dieses Konzept, bestehend aus vielen wichtigen Einzelprojekten und -Maßnahmen, ist nun fertig und soll der breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Und dies erneut auch im FUNKE Media Office: Die Stadt Essen, die Essen Marketing Gesellschaft (EMG) und die FUNKE Mediengruppe laden am Dienstag, 4. März, wieder zu einem Bürgerdialog ein. Ab 19 Uhr werden das integrierte Entwicklungskonzept und die darin enthaltenen Maßnahmen vorgestellt. Wie sind diese Ergebnisse einzuordnen? Und wann werden die vorgeschlagenen Maßnahmen konkret umgesetzt?
Eine vitale City ist für die Zukunft essenziell
Fragen, mit denen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Stadt, Politik und Wirtschaft im Rahmen einer spannenden Podiumsdiskussion beschäftigen – Möglichkeiten zum Austausch gibt es dann bei einem leckeren Getränk.
Anmeldung
Wann: 4. März 2025 ab 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)
Wo: FUNKE Mediengruppe, Jakob-Funke-Platz 1, 45127 Essen
Anmeldung für die Vorstellung des integrierten Entwicklungskonzepts für die Innenstadt unter: www.funkemedien.de/ entwicklungskonzept
Die Innenstadt von Essen, das Herz der Stadt, steht vor vielfältigen Herausforderungen: Der Rückgang des Einzelhandels führt zu Leerständen, monofunktionale öffentliche Räume verlieren an Attraktivität, und der Klimawandel erfordert eine widerstandsfähigere und grünere Gestaltung von Plätzen und Gebäuden. Als Teil der Metropolregion Ruhr ist eine vitale Innenstadt für Essen aber essenziell, um im Wettbewerb um Einwohner, Konsumenten, Arbeitskräfte und Touristen zu bestehen. Die Essener Innenstadt – sie muss neu gedacht werden.
Auch wenn Einkaufen weiter eine Rolle spielen wird, so ist Essen nicht mehr „die Einkaufsstadt“, was auch durch die Tatsache dokumentiert wird, dass dieser Schriftzug auf dem Hotel Handelshof gegenüber vom Hauptbahnhof Geschichte ist. Nun soll die Essener Innenstadt aus der Sinnkrise geholt werden – sie soll in Zukunft mehr denn je „erlebt“, ihre Flächen und Räume lebenswert umgestaltet werden. „Wir müssen weg von einer konsumorientierten hin zu einer emotionalen Mitte“, hatte es EMG-Geschäftsführer Richard Röhrhoff einst unterstrichen.

Das IEK soll nun eine Analyse verschiedener Aspekte der Stadtentwicklung, wie Bau-, Raum- und Nutzungsstruktur, Bevölkerungsstruktur, Einzelhandel, Gastronomie, kulturelle und soziale Infrastruktur, Stadtgestaltung oder Umweltschutz beinhalten und als Handlungsplan im Prozess „Zukunft.Essen.Innenstadt“ darauf abzielen, die Essener Innenstadt zu einem modernen, grünen und lebenswerten Raum zu gestalten. EMG-Geschäftsführer Röhrhoff blickt selbst gespannt auf die Vorstellung des Entwicklungskonzeptes und die Chancen, die sich daraus ergeben. „Mit dem IEK liegt uns endlich auch ein städtebaulicher Fahrplan für die Entwicklung unserer Innenstadt vor. Mit dieser Bündelung der Planungen und einem roten Faden können wir die Aufgaben der Zukunft besser lösen! Das Ziel muss sein, dass die Innenstadt 365 Tage im Jahr attraktiv ist und die Frequenz nicht im Wesentlichen von Events abhängt.“


