Droht Duisburg der Verlust von bis zu 17 Hektar Wald? Was genau die Pläne von Open Grid Europe (OGE) für den Bau einer CO₂-Pipeline auch durch Duisburg bedeuten, darüber informieren am Mittwoch, 28. Oktober, Oberbürgermeister Sören Link, Umweltdezernentin Linda Wagner und Stadtförster Stefan Jeschke. Die Infoveranstaltung in Wanheimerort ist öffentlich.
CO2-Pipeline durch Duisburg: So wirkt sich das Klimaschutzprojekt aus
Die von OGE geplante Kohlendioxidleitung ist Teil des Großprojekts Delta Rhine Corridor. Diese 200 Kilometer lange Pipeline ist wiederum Teil eines bundesweit rund 1000 Kilometer langen CO₂-Pipelinenetzes, das von der Küste Schleswig-Holsteins bis an die Grenze zur Schweiz führen soll. Transportiert werden soll Kohlendioxid, das in Industrieanlagen, der Chemieindustrie oder bei der Müllverbrennung entsteht. Das klimaschädliche Gas soll in unterirdischen Speichern unter der Nordsee dauerhaft eingelagert werden und so das Klima schützen.
Lesen Sie auch
Die geplante Trasse führt auch durch Duisburg. Die von OGE vorgeschlagene Vorzugstrasse verläuft entlang der östlichen Stadtgrenze Duisburgs und „berührt ökologisch wertvolle sowie besonders sensible Waldgebiete“, so die Stadt in ihrer Einladung zur Infoveranstaltung. „Betroffen wären wertvolle, alte Baumbestände – darunter 189-jährige Stieleichen und 119-jährige Rotbuchen im Bereich der Mülheimer Straße. Der Verlust dieser Bäume wäre unwiederbringlich.“
Die Pläne für die Pipeline und deren Auswirkungen auf Duisburg stellt die Stadt vor am Mittwoch, 28. Oktober, im Haus der Naturfreunde, Düsseldorfer Straße 565. Beginn ist um 18.30 Uhr. Bürger sind eingeladen, sich zu informieren und mitzudiskutieren.






