Ein falscher Hausmeister hat nach Angaben der Duisburger Polizei am Samstag, 10. Oktober, um 18 Uhr eine Seniorin in ihrer Wohnung an der Dahlmannstraße in Marxloh beraubt. Ihr Portemonnaie samt Bargeld und Bankkarten und ihr Handy sind weg.

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Doch der Reihe nach: Als die Frau die Wohnungstür öffnete, bot ihr der Mann keine vermeintliche Dienstleistung an, sondern stattdessen eine Packung Zigaretten zum Kauf. Die Seniorin ließ den Unbekannten in ihre Wohnung und holte Bargeld aus ihrer Geldbörse.
Falscher Hausmeister in Marxloh reißt Portemonnaie einer Seniorin an sich
Plötzlich entriss der Täter ihr das Portemonnaie. Als die Frau versuchte, ihre Geldbörse festzuhalten, schlug der Unbekannte ihr auf die Hand. Anschließend flüchtete er mit der Beute aus der Wohnung in Richtung eines Elektrogroßmarktes.
Ein Nachbar hörte die Seniorin schreien und verständigte die Polizei. Im Nachhinein stellte die Frau fest, dass der Mann auch ihr Handy gestohlen hatte.
Er soll etwa 1,65 Meter groß und schlank sein sowie schulterlange, gelockte schwarze Haare haben. Er trug eine braune Wildlederjacke mit weißem Kunstfellkragen, helle Jeans und weiß-schwarze Turnschuhe.
Polizei sucht Zeugen
Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zur beschriebenen Person machen können, sich telefonisch unter 0203 2800 zu melden.
Die Polizei rät insbesondere älteren Menschen, bei unbekannten Personen an der Wohnungstür vorsichtig zu sein, und gibt folgende Tipps:
- Lassen Sie Unbekannte nicht einfach in Ihre Wohnung und öffnen Sie die Tür möglichst nur mit vorgelegtem Sperrbügel.
- Fragen Sie nach einem Ausweis und überprüfen Sie die Angaben im Zweifel, indem Sie selbst bei der Hausverwaltung oder dem entsprechenden Unternehmen anrufen. Nutzen Sie dafür eine selbst recherchierte Telefonnummer.
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Seien Sie besonders misstrauisch, wenn Fremde unangekündigt Waren verkaufen oder Dienstleistungen anbieten.
- Holen Sie keine Wertgegenstände hervor.
- Informieren Sie bei verdächtigen Situationen Angehörige, Nachbarn oder die Polizei und holen Sie sich Unterstützung.




