Die Sonne brennt vom Himmel und auf dem Grill brutzeln verschiedene Leckereien – solange das auf privaten Grundstücken passiert, ist das auch völlig in Ordnung. Das Grillen in Parks, an Seen, im Wald und auch in den ausgewiesenen Grillzonen der Stadt Duisburg ist jedoch aus Brandschutzgründen verboten. „Der Graslandfeuerindex liegt aktuell bei Stufe 4, der zweithöchsten Stufe“, verdeutlicht Stadtsprecher Sebastian Hiedels am Freitag.

Täglich (außer Samstag)

Duisburg-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!

Jeden Abend die wichtigsten News und exklusive Storys aus Duisburg – persönlich, mit Angeberwissen, Event- und Gastro-Tipps.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Hiedels weist darauf hin, dass der Städtische Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes die Parkanlagen, Gewässer und Grünflächen im Stadtgebiet regelmäßig kontrolliert. So wurden in der vergangenen Woche (seit dem 8. August) stadtweit insgesamt 17 Verstöße gegen das Grillverbot festgestellt und Verwarnungsgelder in Höhe von 50 bis 55 Euro erhoben. Vier Verstöße wurden im Bereich der Masurenallee in Wedau geahndet.

Große Brandgefahr in Duisburg: Bei Verstößen drohen empfindliche Strafen

„Viel zu wenig“, wie sich ein Duisburger beschwert. „In der Eifel wird wegen des Waldbrandes evakuiert und an der Masurenallee in Höhe des ETuS-Geländes wurde wieder auf Teufel komm raus gezündelt.“ Die daraufhin angerufene Polizei habe ihn an das Ordnungsamt verwiesen. „Die haben gesagt, es würde nur bis 18 Uhr rausfahren.“

Der Masurensee ist ein beliebter Platz zum Grillen.
Der Masurensee ist ein beliebter Platz zum Grillen.© FFS

Besonders an warmen und sonnigen Wochenenden stehen die Seen und Parks stärker im Fokus, auch nach 18 Uhr, wie der Stadtsprecher betont. „Nach Möglichkeit stocken wir die Anzahl der eingesetzten Mitarbeitenden auf und reagieren auf Hinweise von Bürgern.“

Diese können montags bis freitags von 7.30 Uhr bis 24 Uhr, samstags von 9 Uhr bis 24 Uhr sowie sonntags von 9 Uhr bis 16.30 Uhr telefonisch bei der Führungs- und Koordinierungsstelle des Städtischen Außendienstes unter 0203 283-3900 oder per E-Mail an sad@stadt-duisburg.de gemeldet werden.

Auch interessant

„Zu diesen Zeiten findet auch eine durchgehende Bestreifung des gesamten Duisburger Stadtgebiets statt. Außerhalb dieser Zeiten kann die Polizei kontaktiert werden“, sagt der Stadtsprecher.

Der aktuelle Graslandfeuerindex ist online auf der Homepage des Deutschen Wetterdienstes auf www.dwd.de abrufbar.