Zum Steinwurf auf einen BMW auf der A59 am Samstagmittag hat die Polizei Duisburg nun Details bekannt gegeben. Ein 53-Jähriger sitzt in Untersuchungshaft. Eine Mordkommission ermittelt.

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Ein 60-Jähriger fuhr gegen 11.50 Uhr auf der Autobahn in Richtung Norden, als auf dem Abschnitt zwischen dem Kreuz Duisburg-Süd und der Anschlussstelle Großenbaum ein Stein auf die Windschutzscheibe seines BMW prallte. Der 60-Jährige und seine Beifahrerin überstanden den Schreckmoment unverletzt. An dem Auto entstand ein Sachschaden.

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Der BMW-Fahrer alarmierte die Polizei. Einsatzkräfte sperrten bei der Suche nach Spuren unter anderem den Altenbrucher Damm ab (wir berichteten). Ob der Stein von der dortigen Brücke oder einer der beiden anderen Brücken in dem Bereich geworfen wurde, ist noch unklar.

Steinewerfer: Duisburger gesteht weitere Taten

Polizeifahrzeuge stehen vor dem Polizeipräsidium Duisburg Symbolfoto
Am Samstagabend stellte sich der Mann auf dem Polizeipräsidium.© FUNKE Foto Services | Alexandra Roth

Deutlich konkreter ist die Lage bei einem Tatverdächtigen: Ein 53-Jähriger stellte sich nämlich noch am Samstagabend auf dem Polizeipräsidium. Dort gab er an, in der Vergangenheit mehrfach Steine auf Autobahnen geworfen zu haben. So gilt er auch für eine Tat vom 24. Juli als dringend tatverdächtig. Dort soll er in Hamborn einen Stein von einer Brücke auf einen Mercedes geschleudert haben.

Ein Haftrichter ordnete Untersuchungshaft für den 53-Jährigen an. Der Vorwurf gegen ihn: versuchter Mord. Warum der Mann die Steine auf Autos auf der Autobahn geworfen haben soll, ist noch unklar. Zeugenhinweise nimmt das Kriminalkommissariat 11 unter 0203 280 0 entgegen.