Seine Familie bangte wochenlang, hoffte auf ein gutes Ende und hat nun traurige Gewissheit: Der vermisste Dirk B. aus Duisburg-Wanheimerort ist tot. Sein lebloser Körper wurde nach Angaben der Angehörigen am Mittwoch in einem dichten Gebüsch auf dem Waldfriedhof gefunden. Nahe der Grabstätte seiner Eltern. Spürhunde führten Polizisten zu der Leiche.

Seit Pfingstmontag, 25. Mai, wurde der 62-Jährige schon vermisst (wir berichteten). An diesem Tag verließ er seine Wohnung an der Fliederstraße und kehrte nie mehr zurück. „Wo steckt er nur?“, fragte seine Tante Christine Schindel in diesen Wochen immer wieder. Die Familie hatte am Tag vor dem Verschwinden noch mit dem 62-Jährigen telefoniert. „Er war fröhlich, alles wie immer“, berichtete seine Tante. „Für sein plötzliches und unerwartetes Verschwinden aus seinem Lebensmittelpunkt gibt es bislang keine erklärlichen Gründe“, hieß es von der Polizei, als sie sich bei der Suche an die Öffentlichkeit wandte.
Was in den Tagen und Wochen nach Pfingstmontag geschah, ist noch nicht bekannt. Mit Suchhunden durchforsteten Einsatzkräfte die Umgebung. Auch die Familie drehte in Wanheimerort jeden Stein um. Vieles deutet darauf hin, dass die Leiche von Dirk B. schon längere Zeit in dem Gebüsch gelegen haben muss. Das Kriminalkommissariat 11 ermittelt nun zu den Todesumständen. Dabei wird auch der Leichnam des 62-Jährigen untersucht.
Dirk B. aus Duisburg ging häufiger zum Duisburger Waldfriedhof
Was man wissen muss: Dirk B. lebte zwar alleine, war geistig und körperlich allerdings eingeschränkt. In der Regel war er mit seinem Rollator unterwegs. Spaziergänge durch den Stadtteil prägten seinen Alltag. Der Friedhof war dabei häufig sein Ziel.



