Das hätte böse enden können: Am Montagmittag gegen 12.10 Uhr ist ein Autofahrer vor der Grundschule Hochfelder Markt in zwei parkende Autos an der St. Johann-Straße gefahren. Dabei ist er nach Angaben der Polizei Duisburg auch kurzzeitig über einen Gehweg gefahren, wo sich zahlreiche Personen aufgehalten haben sollen.

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Danach flüchtete der Unfallfahrer laut Polizei in rasanter Fahrweise über die Fröbelstraße in Richtung Bethesda-Krankenhaus. Verletzt wurde niemand, aber ein weißer Ford Transit und ein grauer VW Tiguan hatten nach der Kollision deutliche Unfallspuren. Augenzeugen meldeten das Kennzeichen des mutmaßlichen Unfallfahrers bei der Polizei. Nach ihren Beschreibungen haben einige Eltern und Kinder, die an der Schule standen, vor Schreck geweint.

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Nach Unfallflucht: Fahrer taucht im Polizeipräsidium auf

Die Suche nach dem Unfallfahrer konnte schnell abgeschlossen werden, denn noch am Abend erschien ein 46-jähriger Mann aus Frankfurt im Polizeipräsidium und erklärte, dass er einen Verkehrsunfall verursacht hat. Die Schäden an seinem silbernen Ford Focus passten zum Unfallhergang, ebenso seine Angaben. Das Verkehrskommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Auch wenn sich der Mann nun gemeldet hat, ist der Tatbestand der Verkehrsunfallflucht dennoch erfüllt, betont Polizeisprecherin Julia Tekock. Das gelte auch, wenn man etwa einen Zettel hinter einem Scheibenwischer hinterlässt mit Kontaktdaten.

Unmittelbar vor der Grundschule am Hochfelder Markt in Duisburg hat ein Unfallfahrer zwei Autos gerammt. (Archivbild)
Unmittelbar vor der Grundschule am Hochfelder Markt in Duisburg hat ein Unfallfahrer zwei Autos gerammt. (Archivbild)© FUNKE Foto Services | Arnulf Stoffel

Mokhtar Slama gehört zu den Betroffenen dieser Unfallfahrt. Er wollte seine siebenjährige Tochter Meriam abholen, als das Fahrzeug von vorne kam und über den Gehweg in seinen Wagen krachte. Er habe sich wahnsinnig erschreckt, sei zum Glück aber unverletzt geblieben.

Seine siebenjährige Tochter Meriam habe nach diesem Erlebnis geweint und sich lange nicht beruhigen können. Für die Familie bedeute der Unfall viele Probleme, weil sie in ihrer Mobilität jetzt eingeschränkt seien. Der Wagen sei in der Werkstatt und die Reparatur teuer. Slama hofft, dass die Versicherung des Unfallverursachers einspringt.

In einem Brief bittet er zudem die Stadt, zu prüfen, ob „zusätzliche Maßnahmen zur Sicherheit im Bereich der Schule getroffen werden können, um Kinder, Eltern und andere Verkehrsteilnehmer künftig besser zu schützen“.