Über 3000 Fans sind gemeinsam durch Duisburg zur Schauinslandreisen-Arena gelaufen. Um 10.30 Uhr sind sie an der Fischerstraße in Wanheimerort gestartet. Sie tauchten den ganzen Stadtteil in Weiß-Blau, begleitet von Trommeln und Gesängen.

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Jetzt geht es um alles: Vor dem letzten Spieltag der Dritten Liga gegen Viktoria Köln haben die Zebras vom MSV Duisburg noch Chancen, den Sprung in die Zweite Liga zu schaffen, entweder direkt oder über die Relegation. Die MSV-Fans sind jedenfalls maximal heiß auf das Spiel: Der Heimbereich der Schauinsland-Reisen-Arena ist ausverkauft, das Stadion wird wieder zur weiß-blauen Festung. Ob es tatsächlich einen Fanmarsch geben würde, war zunächst unklar.
Denn offiziell angemeldet war kein gemeinsamer Marsch zum Stadion. Das erklärt die Polizei auf Nachfrage dieser Redaktion. Man wisse nur von einem „Treffen“ der Fans auf der Fischerstraße in Wanheimerort. Dieses sei auf einem Flyer angekündigt worden, erklärte Polizei-Sprecherin Julia Schindler unter der Woche.
Tatsächlich kursiert in den sozialen Netzwerken lediglich ein Flugblatt, das die Ultras, wahrscheinlich von der Kohorte Duisburg, designt haben. „Gemeinsamer Treffpunkt zum letzten Spiel. Ab 10 Uhr auf der Einkaufspassage Fischerstraße“, war darauf zu lesen. Und tausende Fans folgten dem Aufruf.
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Die Polizei hatte angekündigt, flexibel auf die Lage reagieren zu können. „Wir wissen ja nicht, wie viele Fans am Samstag kommen“, so Julia Schindler. Gegebenenfalls könnten einzelne Straßen oder Straßenabschnitte für den Verkehr gesperrt werden – kurzfristig.
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Beim letzten großen Fanmarsch vor dem Niederrheinpokal-Finale gegen Rot-Weiss Essen war das anders gewesen. Die Fans hatten die Aktion zuvor explizit angekündigt – und sogar die Mannschaft miteinbezogen: Nach dem letzten Ligaspiel hatten die Spieler seinerzeit ein Banner mit der Ankündigung präsentiert. Auf den Marsch vom Lifesaver zum Stadion, an dem sich tausende Duisburger beteiligten, hatte sich die Polizei entsprechend gut vorbereiten können.
Aber auch ohne Ankündigung hat es an diesem Samstag offenbar gut geklappt, die Stimmung war positiv und es blieb friedlich, berichten Teilnehmer. Vereinzelt sei bei Fans Pyrotechnik festgestellt worden, sagt Polizeisprecherin Julia Tekock. Entsprechend gab es bis zum Mittag Strafanzeigen im niedrigen einstelligen Bereich. „Es sollen alle ein friedliches und schönes Spiel haben“, sagt Teckock. Deshalb appelliert sie, dass sich „alle an die Regeln halten.“






