Zum Auftakt des 43. Rhein-Ruhr-Marathons in Duisburg gingen nicht nur weit über 9000 Läufer an den Start, sondern auch etliche Anrufe bei der Polizei ein: Sie beschwerten sich über Straßensperrungen. Andererseits melden Augenzeugen: An manchen Stellen seien Autos trotz Sperrungen auf die Strecke gefahren. Dabei sei es teilweise zu gefährlichen Situationen gekommen.
Rhein-Ruhr-Marathon 2026: Fotos von den Läuferinnen und Läufern
- Unsere Lokalredaktion wird wie in den Vorjahren möglichst viele Teilnehmer auf der Strecke fotografieren und die Bildergalerien noch am Sonntag veröffentlichen. Sobald neue Fotos vorliegen, finden Sie sie unter folgenden Links:
- Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg 2026: Alle Fotos von den Marathon-Läufern
- Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg 2026: Alle Fotos von den Halbmarathon-Läufern
- Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg 2026: Alle Fotos von allen Läufern beim Zieleinlauf
„Sehr, sehr viele Anrufe“ meldete die Polizei besonders zum Start des Marathons: Anwohner hätten sich wegen der Sperrungen beschwert, manche konnten ihre Straßen nicht mit dem Auto verlassen. Andere kritisierten, sie müssten größere Umwege fahren. Später habe sich die Lage etwas entspannt. Allerdings mussten laut Polizei einige Autos abgeschleppt werden, weil sie in den für den Marathon ausgewiesenen Halteverbotszonen parkten.
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Manche Autos kamen offenbar trotz Sperrungen auf die Strecke der Läufer: „Trotzdem sind eben Autos auf der Strecke gefahren. Die Ordner haben sie durchgelassen“, meldet eine Leserin auf der Facebook-Seite unserer Redaktion über den Walderbenweg in Großenbaum. „Die ersten Teilnehmer kamen in dem Moment. War gefährlich.“
Autofahrer gehen Ordner wegen der Marathon-Sperrungen massiv an
Verantwortlich für den Marathon und die Einhaltung der Sperrungen ist der Stadtsportbund (SSB). Für den SSB ordnet Geschäftsführer Peter Serfort ein: Insbesondere am Walderbenweg habe es „renitente Autofahrer“ gegeben, „die die Ordner vor Ort massiv angegangen sind“. Der SSB sah sich gezwungen, die Polizei zu rufen. „Die hat die Situation dann geklärt.“
Serfort ärgert sich über solche Fälle sehr: „Ich finde es unmöglich, Ehrenamtler anzugehen.“ Ein Großteil der Ordner beim Rhein-Ruhr-Marathon ist Ehrenamtler. Grundsätzlich gelte: „Die Ordner haben die Anweisung, niemanden durchzulassen. Daran halten sie sich auch.“
Die Polizei ordnet darüber hinaus grundsätzlich ein: „In besonderen Fällen“ könne es passieren, dass Kraftfahrzeuge die Sperrungen passieren dürfen. Einen solchen besonderen Fall gab es am Sonntag: „Wir hatten zum Beispiel einen Organtransport, der dringend ins Krankenhaus musste.“





