Viele Jahre wurde debattiert, wie man die Duisburger Innenstadt und den Innenhafen besser miteinander verbinden kann. Nun ist der umgestaltete Kuhlenwall fertig. Rund 2,6 Millionen Euro hat die Stadt investiert. Das Geld stammt teilweise aus dem Integrierten Handlungskonzept Innenstadt (IHI), das schon seit 2013 gilt. Bezuschusst wurde die Umgestaltung auch vom Land NRW mit Städtebaufördermitteln. Die umgesetzten Pläne stammen vom Büro Pola Landschaftsarchitekten.

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Die Parkplätze sind verschwunden und haben Platz gemacht für einen schöner gestalteten Fußweg samt Bänken. Die Bauarbeiten haben allerdings aus Sicht der Nachbarn ziemlich lange gedauert, Dreck und Lärm inklusive. Und auf den Bänken hätten es sich bereits Obdachlose und Junkies gemütlich gemacht.
Immerhin: Die Bäume und Grünflächen kommen besser zur Geltung. Nun müssen die Duisburger die neue Achse nur noch als Flaniermeile annehmen. Dazu gibt es am kommenden Samstag, 9. Mai, ein Fest mit abwechslungsreichem Kulturprogramm für Familien. Motto: „Kuhlenwall verbindet.“ Das nachbarschaftliche Miteinander soll im Mittelpunkt stehen.
Duisburger können sich auf umfangreiches Programm freuen

Bereits ab 11 Uhr sind alle zu einem gemeinsamen Mitbring-Frühstück eingeladen. Neben Kaffee und Kuchen vom Café K54 und dem Stapelkiosk startet im Anschluss das vielfältige Programm. Für die musikalische Gestaltung sorgen drei Bands: Das Live-Musik-Programm startet mit „Boya Dim“ und ihrem atmosphärischen Indie-Pop um 13.30 Uhr. Danach lädt „DJ Mari van Dus“ zum Tanzen ein und will für Frühlingsatmosphäre sorgen. Den Abschluss macht um 16 Uhr Seoi Nage.
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Außerdem tritt Mario Klimek mit seinem Figurentheater auf. Die Aufführungen finden um 12.30 und 14.30 Uhr statt. Ehrenamtliche des „Stapeltor“ bieten zudem einen Workshop an. Die offene Druckwerkstatt ist ein regelmäßiges Angebot. Der Fokus liegt auf Linoldruck, aber auch andere Techniken stehen zur Verfügung. Alle benötigten Materialien werden bereitgestellt. Groß und Klein sind mit oder ohne Erfahrung willkommen, um zu experimentieren und eigene Ideen umzusetzen. Darüber hinaus bietet das Spielmobil vom BDKJ verschiedene Spielgeräte für Kinder und Jugendliche an und im neuen Lesegarten des Kuhlenwalls laden Bücher zum Entspannen und Verweilen ein.
Der Eintritt ist frei.





