Sie ist bis heute die jüngste Siegerin der RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS): 2018 triumphierte Marie Wegener aus Duisburg mit damals 16 Jahren und dem Song „Königlich“. Danach landete sie in der Schlagerbranche und wurde dort am Ende nicht glücklich. Bereits 2023 sprach die Duisburgerin gegenüber dieser Redaktion über Verlogenheit in der Szene und ein Jahr später in einem weiteren Interview über unschöne Erlebnisse bei einem Festival, als sie mit 16 mitanschauen musste, wie „hinter der Bühne gekokst“ wurde.

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Aktuell rechnet Marie Wegener noch gnadenloser mit der Zeit nach DSDS ab und lässt tief in ihre Seele blicken. Dies alles macht die mittlerweile 24-Jährige nicht ganz uneigennützig. Passend dazu hat sie seit Kurzem auf den üblichen Plattformen wie Spotify ihren neuen Song „Krieg mit mir selbst“ veröffentlicht, in dem sie all ihre negativen Erlebnisse verarbeitet habe. Darüber spricht Marie Wegener in mehreren Videostatements, die in den sozialen Medien derzeit stark nachgefragt sind.
„Übergriffige Produzenten“: DSDS-Siegerin rechnet gnadenlos mit Musikbranche ab
Alles, was nach DSDS passiert sei, „hat mich komplett auseinandergenommen“, sagt die Duisburgerin. „Bodenlos“ seien die Verträge gewesen, die sie anschließend in der Schlagerbranche unterschrieben habe. Mit einem Ex-Manager streite sie sich bis heute noch vor Gericht. Und dann legt sie richtig los, redet über „übergriffige Produzenten“ und „sehr, sehr viele Menschen, die mir das Leben zur Hölle gemacht haben“, so Marie Wegener.
Was dies genau bedeutet? Dazu möchte sich die Sängerin lieber nicht äußern, teilt ihre Mutter und Managerin Corinna Wegener auf Nachfrage der Redaktion mit.
Nach dem Abschied aus der Schlagerbranche vor ein paar Jahren wollte sich die Duisburgerin als „Marie Lane“ komplett neu erfinden – als sexy Vamp mit englischsprachigen Songs. Heute gesteht die 24-Jährige, dass dieses Projekt „mit meinem Ex“ komplett gescheitert sei. „Ich habe 20.000 Euro minus gemacht und musste mein Auto verkaufen.“ Sie sei damals in die „depressivste Phase ihres Lebens“ geraten und habe angefangen, Tagebuch zu schreiben.
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„Basierend auf diesen Erfahrungen“ sei der neue Song „Krieg mit mir selbst“ entstanden, der gleichzeitig ein abermaliger Neustart für die Duisburgerin sein soll. „Er spiegelt all das wider, was mir widerfahren ist“, betont Marie Wegener. Viele positive Nachrichten und Kommentare, sagt sie, habe sie nach der Veröffentlichung bekommen.
Mit neuem Song zum ESC?
Einige sehen sie mit dem Lied schon beim Eurovision Song Context (ESC). Und die 24-Jährige greift den Ball gerne auf, ist offenbar überhaupt nicht abgeneigt und fragt ihre Fans, ob sie tatsächlich beim ESC starten soll. Es wäre ihr zweiter Anlauf. 2024 wollte sie bereits für San Marino am internationalen Gesangswettbewerb an den Start gehen, setzte sich am Ende aber nicht durch.

Zuletzt war Marie Wegener im vergangenen Dezember als Engel im Musical „Der Geist der Weihnacht“ im Metronom-Theater Oberhausen zu sehen. Man darf gespannt sein, ob ihre Karriere jetzt noch einmal richtig Fahrt aufnimmt.





