Ulrich Ströher ist tot. Das teilte Walter Smerling, Direktor des Museums Küppersmühle (MKM) in Duisburg, mit. „Er verstarb nach kurzer Krankheit am Sonntag, dem 2. November 2025. Er wird immer in unserer Erinnerung bleiben, als Ideengeber, Förderer und aufrichtiger Freund der Kunst.“

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Gemeinsam mit seiner Frau Sylvia Ströher gilt Ulrich Ströher, gelernter Krankenpfleger aus Essen-Katernberg, als einer der wichtigsten Sammler deutscher Nachkriegskunst. Die rund 1500 Werke umfassende Sammlung wird im MKM ausgestellt. Nachdem der erste Erweiterungsbau des Museums scheiterte und die Gebag dabei beinahe in den Abgrund riss, übernahm das Ehepaar das Museum. Den neuen Erweiterungsbau, der sich in kürzester Zeit zum Besucherliebling gemausert hat, zahlten die Ströhers aus eigener Tasche.
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Denn Sylvia Ströher ist die Urenkelin des Gründers des Kosmetikunternehmens Wella, das Forbes-Magazin zählt sie zu den 50 reichsten Deutschen. Wella wurde 2004 vom US-Unternehmen Procter & Gamble gekauft, für eine Summe zwischen 5,6 und 6,5 Milliarden Euro, von denen die Wella-Erben rund 3,2 Milliarden Euro erhalten haben sollen. „Forbes“ schätzt ihr Vermögen auf 2,4 Milliarden US-Dollar (zirka 2,08 Milliarden Euro). Das Ehepaar lebte sehr zurückgezogen, es existieren nur wenige Bilder der Ströhers.





