Ein Hubschrauber der Bundespolizei entdeckte in der Nacht von Freitag auf Samstag, 1. November, während eines Überwachungsfluges zwei mutmaßliche Graffitisprayer entlang einer Duisburger Bahnstrecke.

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Gegen 0.20 Uhr bemerkte die Besatzung des Hubschraubers zwei Personen mit Taschen im Gleisbereich. „Ihr Verhalten und ihre Bewegungen ließen auf eine Graffitihandlung schließen“, heißt es in der Mitteilung der Bundespolizei. Beamte des Bundespolizeireviers Duisburg fuhren zu dem Bereich und trafen auf einen 34-jährigen Mann und seine 45-jährige Begleiterin. Bei der Frau stellten sie frische Farbe an Händen und Kleidung fest. In unmittelbarer Nähe parkte ein Auto, in dem die Beamten typisches Graffitimaterial fanden.

Anschließend durchsuchten die Polizisten das Gelände am ehemaligen Haltepunkt Duisburg-Bissingheim. Dabei stießen sie auf einen Güterzug mit einem frisch aufgebrachten Graffiti. Dessen Farbe stimmte mit den Farbanhaftungen an der Kleidung der Frau überein. Daraufhin habe sie die Tat spontan gestanden, so die Polizei.

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Beide Personen wurden zur Dienststelle der Bundespolizei in Duisburg gebracht und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Bundespolizei leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des unerlaubten Betretens von Gleisanlagen sowie ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung ein. Die Höhe des entstandenen Schadens wird derzeit ermittelt.